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Mit Selbstbewusstsein und Bürgermeisterkandidatin

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Von: Andrea Gräpel

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Vier Kandidaten und ihre Unterstützer: Ortsvorsitzende Jutta Göbber (v.l.), Alexander Wenisch, Ellen Wrage, Walter Porkert, Bürgermeisterkandidatin Angelika Wenisch, Rainer Stevens und Michael Rose.
Vier Kandidaten und ihre Unterstützer: Ortsvorsitzende Jutta Göbber (v.l.), Alexander Wenisch, Ellen Wrage, Walter Porkert, Bürgermeisterkandidatin Angelika Wenisch, Rainer Stevens und Michael Rose. © Schuhbauer-von Jena

Bei der Kommunalwahl 2020 in Inning tritt Angelika Wenisch als Kandidatin der SPD an. Auch die Liste für die Gemeinderatswahl steht.

Inning – Berg- und Talfahrten habe es immer gegeben, sagte die Vorsitzende Jutta Göbber bei der Aufstellungsversammlung. Und dass sich Parteifreie finden, die sich für die SPD  zur Wahl stellen, ist für sie der Beweis, „dass wir nicht so überflüssig sind“. Deshalb gab sie sich gewohnt kämpferisch vor der kleinen Runde. Weil sich einige Kandidaten entschuldigen lassen mussten, saßen im Saal des Hauses der Vereine nur fünf Parteimitglieder und zwei Parteifreie am Tisch. Mit Angelika Wenisch war auch eine hoch motivierte Bürgermeisterkandidatin dabei.

Inning ist seit dem Jahr 2000 die Heimat der Tagesmutter. Seit knapp sechs Jahren sitzt sie im Gemeinderat – als einzige Vertreterin der SPD. Der Ortsverein hat aber auch schon bessere Zeiten gesehen, als Göbber und Michael Rose zum Beispiel die SPD noch zu zweit vertreten hatten. Das sei auch das Ziel bei der nächsten Gemeinderatswahl, so Göbber. Zwei Plätze seien machbar.

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Darauf hofft auch Rainer Stevens, der kein Parteibuch hat. Der 55-Jährige lebt seit 2011 in Inning und kandidiert gleich hinter Angelika Wenisch für die Plätze 4, 5 und 6. Ohne Mehrfach-Kandidatur wurde die Liste nicht voll. Als Außenstehendem sei ihm vieles ins Auge gefallen, was noch verbesserungswürdig sei, so der Architekt beim Staatlichen Bauamt München. Angefangen bei Wegweisern bis hin zum Verkehr. Eine Umgehungsstraße hätte er sich zum Beispiel gewünscht. „Ich hatte große Hoffnungen“, sagte er, aber seitdem „passiert einfach nichts mehr“. Trotzdem findet er, sei Inning „ein schicker Ort mit Potenzial“.

Dass die beiden „Spitzen“ auch mal unterschiedliche Ansichten vertreten, zum Beispiel im Zusammenhang mit einem Bürger- beziehungsweise Touristenbüro, findet Jutta Göbber eher erfrischend. Selbstbewusst nennt sie Angelika Wenisch gleich mehrfach „unsere Bürgermeisterin“. Weitere Kandidaten sind die parteifreie Monika Pangerl, die schon mal für die SPD kandidiert hatte, und der Ingenieur Ralf Bartolf, die Verwaltungsfachangestellte Sabine Ried, Krankenpflegerin Marzena Gozdur-Buchner (auch parteifrei) und nicht zuletzt Jutta Göbber, die umtriebige 74-Jährige selbst, die sich besser als die meisten mit Innings Geschichte auskennt.

Die Kandidaten der SPD Inning: 1./2./3. Angelika Wenisch, 4./5./6. Rainer Stevens, 7./8. Monika Prangerl, 9./10. Ralf Bartolf, 11./12. Sabine Ried, 13./14. Marzena Gozdur-Buchner und 15./16. Jutta Göbber. Ersatz: Alexander Wenisch.

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