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Blitzeinschläge, umgestürzte Bäume und Auswirkungen auf Wasserversorgung

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Nach dem Unwetter am Montagabend mussten in Feldafing umgestürzte Bäume beseitigt werden. © Feuerwehr Feldafing

Das Unwetter vom Montagabend hatte auch Auswirkungen auf die Wasserversorgung im Landkreis Starnberg. Das geht aus der Bilanz der Einsätze hervor.

Landkreis – Wasser von oben, aber keines aus der Leitung: Das war eine Folge des Unwetters am Montagabend in Wörthsee, Inning und Schlagenhofen. Durch Blitzeinschläge entstanden Überspannungsschäden, die die Wasserversorgung beeinträchtigten. In Wörthsee hatten einige Haushalte zwischen 19.40 und 20.10 Uhr gar kein Wasser. Ein Bauteil, das die Zufuhr vom Brunnen zum Hochbehälter regelt, war laut dem Technischen Leiter der AWA Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe, Thomas Tinnes, durch den Blitzeinschlag außer Betrieb.

„Das erste Mal passierte das schon um 15 Uhr“, so Tinnes. Beim zweiten Mal gegen 19.40 Uhr versagte auch die Notzufuhr, so dass kein Wasser mehr in den Hochbehälter floss und konsequenterweise auch keines mehr in die Wasserleitungen. „Der Hochbehälter war leergelaufen.“ 36 Anrufer meldeten sich daraufhin bei der AWA.

Zu dieser Zeit war Tinnes gerade in Schlagenhofen zugange. Dort konnte er dasselbe Problem per Laptop regeln. Auch in Inning gab es Schwierigkeiten mit der Wasserzufuhr. Gegen 22.30 Uhr waren alle Schäden durch die Unwetter behoben.

Neben Problemen mit der Wasserversorgung hatte das Unwetter auch umgefallene Bäume, hochgedrückte Gullydeckel und überflutete Keller zur Folge (wir berichteten). Doch den Landkreis hat es dieses Jahr schon schlimmer erwischt, sagt Kreisbrandinspektor Anton Graf. „Dieses Mal gab es keinen punktuellen Starkniederschlag, sondern zwei Gewitterzellen, die im Abstand von mehreren Stunden über den Landkreis gezogen sind“, berichtet er. Die Niederschlagsmengen hielten sich daher in Grenzen. Blitzeinschläge und Windbrüche machten Graf jedoch Sorgen. So stürzten zum Beispiel in dem Waldstück zwischen Feldafing und Wieling mehrere Bäume um. Verletzt wurde aber zum Glück niemand.  edl/cia

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