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Beweis reiner Zerstörungswut: Die Scheibe einer S-Bahn-Tür splitterte nach einem Schlag des Inningers.

Automat zerkratzt, Glasscheibe zerstört, Fahrgäste belästigt, mit Messer hantiert

Randale in S-Bahn: Drei Inninger rasten aus

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Inning/München – Für die Fahrgäste war diese Fahrt mit der S-Bahn der blanke Horror. Drei junge Männer aus Inning sind am Donnerstagabend völlig ausgerastet. Erst die Bundespolizei konnte den Spuk am Bahnhof Pasing beenden.

Die drei Spezln – ein 20-jähriger Deutscher, ein 21-jähriger Kosovare und ein 25-jähriger Nigerianer – drehten zunächst in Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck ihr Unwesen. Gegen 20.15 Uhr beobachtete sie dort ein Zeuge, wie sie mit einem Messer die Rückseite eines Fahrkartenautomaten zerkratzten. Wenig später stiegen sie in eine S 4 in Richtung Ebersberg ein – und der Horror für die Fahrgäste begann. Die Inninger belästigten eine junge Frau und stiegen auf den Sitzbänken herum. Der 20-jährige Anführer hantierte – für alle Reisenden erkennbar auffällig – mit einem Messer.

Nach schier endlosen Minuten stiegen die Burschen in Pasing endlich aus. Dabei schlug der 20-Jährige, angestachelt von seinen Begleitern, mit einer solchen Wucht gegen die S-Bahn-Tür, dass die Glasscheibe auf einer Größe von rund 20 Zentimetern splitterte. Anschließend bespuckten sie auch noch mehrere Fensterscheiben des Zuges, ehe die von mehreren Reisenden alarmierte Bundespolizei die Inninger endlich festnehmen konnte.

Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 20-Jährige äußerst aggressiv. Zudem war er betrunken: 1,35 Promille zeigte der Atemalkoholtest an. In der Jackentasche des 21-Jährigen wurde das Messer, ein sogenannter Hirschfänger, mit einer Klingenlänge von neun Zentimetern sichergestellt.

Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung ergaben, dass der Fahrkartenautomat am Puchheimer Bahnhof auf einer Fläche von 50 mal 80 Zentimetern frische Kratzspuren aufwies. Unter anderem war das Wort „Kosovo“ eingeritzt. Wer letzten Endes für welche Taten verantwortlich ist und ob sich auch der 25-jährige Nigerianer etwas zu Schulden hat kommen lassen, müssen nun die weiteren Untersuchungen zeigen. Dabei wertet die Bundespolizei auch Videoaufnahmen vom S-Bahnhaltepunkt und aus der S-Bahn selbst aus. 

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