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Warnhinweis an der Staatsstraße Höhe Schlagenhofen
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Vorerst nur ein Warnschild: Auf der Staatsstraße Höhe Schlagenhofen soll ein Tempolimit bald folgen.

Tempobegrenzung an Gefahrenstellen in Schlagenhofen und Herrsching

Raser werden ausgebremst

  • vonAndrea Gräpel
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Gefahrenstellen im Landkreis werden in Schlagenhofen und in Herrsching durch Tempolimits entschärft.

Schlagenhofen/Herrsching – Die Freude war verhalten, als vor wenigen Wochen an der Staatsstraße entlang des Oberndorfer Badegeländes Höhe Schlagenhofen Schilder aufgestellt wurden, die auf die Gefahr querender Radfahrer und Fußgänger hinweisen. Die Anwohner seeseitig der Staatsstraße hatten sich mehr erhofft, nämlich ein Tempolimit. Christian Kröck, Sprecher am Landratsamt Starnberg, macht aber Hoffnung: „Das war die erste Maßnahme.“ Aktuell werde geprüft, wo sich eine Geschwindigkeitsbegrenzung am besten einrichten lässt. „Es wird auf jeden Fall passieren“, sagt er. Ähnlich verhielt es sich auf der Schmidschneiderstraße in Herrsching. Nach langen Anwohner-Bitten wurde auf der Kreisstraße vor kurzem das ersehnte Tempo-Limit eingerichtet. In diesem Fall Tempo 30.

Anwohner kämpfen schon lange

Seit 2006 machen die Anwohner an der Staatsstraße entlang Oberndorf darauf aufmerksam, dass es besonders im Bereich der Kuppe gefährlich sei. Denn aus Hechendorf kommend gibt es kein Tempolimit, auch aus der anderen Richtung wird ausgerechnet vor dem unübersichtlichen Straßenverlauf auf der anderen Seite der Kuppe das vorher geltende Tempo 40 aufgehoben. Viele Autofahrer fahren deshalb mit hoher Geschwindigkeit auf die Kuppe zu. In den Sommermonaten sind es viele Ortsunkundige, die von der schmalen Straße und der Kurve überrascht werden – nicht selten auch von Radlern und Fußgängern, die den Wörthsee-Rundweg entlang wandern oder fahren, der exakt an der Gefahrenstelle entlang führt, oder die vom Badegelände kommen beziehungsweise dorthin wollen. Schon lange bitten die Anwohner darum, dass Tempo 40 durchgehend zwischen den Abzweigungen Schlagenhofen und Bachern gilt. Zuletzt wagten sie einen Vorstoß, als im April an der Kreuzung nach Schlagenhofen ein Motorradfahrer tödlich verunglückte (wir berichteten).

Landrat zu Besuch

Landrat Stefan Frey hatte sich kurz nach seinem Amtsantritt im Mai persönlich ein Bild von der Situation an der Staatsstraße Höhe Schlagenhofen gemacht, nachdem Anwohnerin Nadine Hartmann ihm eine E-Mail geschickt hatte. Der Besuch ließ die Anwohner hoffen, Frey versprach, eine Geschwindigkeitsbegrenzung prüfen zu lassen. Genau dies scheint nun der Fall zu sein. „Wir prüfen, wie man das Problem am besten löst“, sagt Kröck. Die Schilder, die auf querende Fußgänger und Radler hinweisen, seien nur der Anfang.

Ähnlicher Fall in Herrsching

„Das ist super“, freut sich Peter Hartmann, der bereits befürchtet hatte, dass es mit dem Warnschild alles gewesen sei. Gleichwohl räumt er ein, dass selbst dieser Hinweis schon mal „die richtige Richtung“ sei. Schon aktuell gingen einige Autofahrer mit dem Fuß vom Gas. Mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung erhofft er sich jedoch ein noch besseres Ergebnis, dass dann auch messbar ist und Verstöße geahndet werden können. Ähnlich wie an der Schmidschneiderstraße in Herrsching.

Anwohner finden Gehör

Auch in diesem Fall hatten Anwohner mehrfach um eine Geschwindigkeitsbegrenzung gebeten. Im Dezember bekamen sie die Ankündigung, dass dem Wunsch entsprochen wird, vor zwei Wochen wurden die Schilder aufgestellt. Innerorts Tempo 30 und nach dem Ortsschild Richtung Frieding Tempo 40.

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