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Schwerverletzter und zwei Unfälle auf B 471

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Von: Andrea Gräpel

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Gegen 18.30 Uhr krachte es an der Autobahnzufahrt Richtung Lindau.
Gegen 18.30 Uhr krachte es an der Autobahnzufahrt Richtung Lindau. © Freiwillige Feuerwehr Inning

14 Feuerwehrleute aus Inning waren am Dienstagabend bei gleich zwei Unfällen auf der Bundesstraße B 471 im Dauereinsatz. Bei einem Unfall gab es einen Schwerverletzten.

Inning - Gegen 18.30 Uhr wollte ein 19-jähriger Schüler aus Bad Wörishofen mit seinem VW Golf an der Zufahrt zur Autobahn A 96 in Richtung Lindau auffahren. Beim Linksabbiegen übersah er einen aus Richtung Grafrath kommenden weißen Kleintransporter Opel Vivaro, gesteuert von einem 58-jährigen Fürstenfeldbrucker. Es kam quasi zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem beide Fahrzeuge erheblich beschädigt wurden. „Zumindest an dem zehn Jahre alten VW Golf entstand Totalschaden“, berichtet Christian Schäffler von der Polizei Herrsching. Beide Fahrer hatten Glück, der Schüler wurde nur leicht verletzt, der andere blieb unverletzt. Zur Reinigung der Fahrbahn durch die Freiwilligen aus Inning musste eine Fahrspur der Bundesstraße für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Kaum waren Feuerwehr und Polizei an diesem Einsatzort fertig, wurden sie zum nächsten Unfall nur etwa 1,5 Kilometer entfernt auf Höhe Arzla gerufen. Ein 81 Jahre alter Rentner aus Inning war gegen 19.40 Uhr mit seinem Skoda Fabia in Richtung Grafrath unterwegs, wollte aber, so die Polizei, wieder zurückfahren und bog deshalb nach Gut Arzla ab. Als er wieder auf die B 471 Richtung nach Inning einbiegen wollte, übersah er einen 77-jährigen Mann aus Landsberied, der mit einer Beifahrerin in einem blauen VW Golf in Richtung Grafrath unterwegs war. Wieder stießen die Fahrzeuge fast frontal zusammen, der Golf wurde durch den Aufprall rund 70 Meter in einen Acker geschleudert. Zwar konnte dessen Fahrer noch selbstständig aus dem Fahrzeug aussteigen, bei der Untersuchung wurden aber lebensbedrohliche innere Verletzungen festgestellt, ein Rettungshubschrauber wurde gerufen. Dieser flog jedoch ohne Patient zurück, weil ein Lufttransport am Ende zu riskant erschien. Da ein Gutachter zur genauen Klärung des Unfalls gerufen werden musste, musste auch diese Straße gesperrt werden.

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