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Wunderschönes Stegen: Der kleine Ortsteil von Inning ist für zahlreiche Ausflügler, zu einem erheblichen Teil auch aus München, ein oft gewähltes Ziel.

Verkehrsberuhigung - und neuer Parkplatz

Stegen soll zum Flanieren einladen

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Mit der anstehenden Verkehrsberuhigung fallen Kfz-Stellplätze in Stegen weg. Dafür plant die Gemeinde einen neuen Parkplatz.

Stegen – In dem kleinen Inninger Ortsteil Stegen tut sich jede Menge, damit sich die vielen Besucher von Gastronomie, Schifffahrt und Badegelände dort wohler fühlen. Das Konzept für eine Verkehrsberuhigung ist bereits beschlossen. Nun steht eine Erweiterung der Parkflächen im Nordosten an. Bürgermeister Walter Bleimaier will auf diese Weise gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: den jahrelangen Streit der Tennishallen-Nutzer mit der Familie Steinle beilegen, über deren Grund die Zufahrt noch erfolgt, und alternative Parkpläte schaffen, denn mit der Verkehrsberuhigung fallen eine Reihe von Stellflächen entlang der Landsberger Straße weg. Zusätzlich zu den bestehenden rund 160 Plätzen auf dem großen Gemeindeparkplatz sollen nun weitere 135 entstehen plus fünf Behindertenparkplätze und 22 abgetrennte Stellflächen für die Autos der Tennisspieler.

„Ich werde alles dafür tun, damit wir heuer noch mit dem Bau anfangen können“, sagt Bleimaier am Tag nach der Sitzung. Die Grundstücksverhandlungen für die 5400 Quadratmeter große Fläche, die derzeit als Koppel genutzt wird, seien soweit fortgeschritten, das dies machbar sei. Die Erschließung soll über den bestehenden Parkplatz erfolgen. Möglichst als Einbahnregelung, aber dafür bräuchte es eine Ausfahrt von der Staatsstraße aus. Wie weit das möglich ist, will die Verwaltung nun prüfen, denn in diesem Fall hätte auch das Staatliche Bauamt ein Wörtchen mitzureden. Zum einen gibt es nicht weit entfernt bereits eine Zufahrt zu dem bestehenden Behelfsparklatz. „Kurze Abstände sind nicht gern gesehen“, so Bleimaier. Zum anderen weiß der Bürgermeister, dass dies „unheimlich teuer wird“.

Das Staatliche Bauamt verlange 70 Prozent der Kosten für den künftigen Unterhalt im Voraus. „Das ist fast doppelt so teuer wie normal“, sagt Bleimaier. Allerdings könnte dann die Einbahnregelung eingehalten und die Durchfahrt für Rettungsdienste erleichtert werden – für den Fall der Fälle. Eine Alternative wäre die Zufahrt über den bestehenden Fußweg, auf was sich der Gemeinderat in früheren Jahren nicht einigen konnte. „Aber wir lassen das prüfen“, so Bleimaier.

Die Kosten für das Vorhaben wurden noch nicht ermittelt. In der Gemeinderatssitzung am Dienstag ging es zunächst um die dafür notwendige Erweiterung des Bebauungsplangebietes Stegen. Thomas Bauer (CSU) hatte das Vorhaben nicht so groß in Erinnerung und war etwas erschrocken: „Verträgt das Stegen?“ Aber Bleimaier war sicher, „wenn die Straße erneuert wird, dann brauchen wir den Platz“. Die Ausdehnung des Geltungsbereichs wurde einstimmig abgesegnet.

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