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Wochenmarkt Inning

Startschuss am 1. April

  • vonAndrea Gräpel
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In der Hoffnung, dass es die Leute nicht als Aprilscherz verstehen, soll am 1. April der Startschuss für einen Wochenmarkt in Inning fallen. „Wir sind jetzt in der Akquirierungsphase“, freut sich Marita Seefelder. Die Grünen-Gemeinderätin macht sich seit ihrem Amtsantritt für einen Wochenmarkt in der Gemeinde stark und freute sich riesig, als ihr die Ratskollegen in der vergangenen Wochen grünes Licht gaben. Nun muss nur noch eine Marktsatzung ausgearbeitet werden. Daran arbeitet nun Innings Rathausverwaltung.

Inning – Das Thema stand schon im vergangenen Jahr mehrfach auf der Tagesordnung. Zunächst einmal musste ein geeigneter Standort gefunden werden, denn schon einmal war das Projekt ins Leere gelaufen. Damals war der Markt an der Landsberger Straße situiert. Nun sollen die Stände einmal die Woche mitten im Ort aufgestellt werden und im günstigsten Fall die Ortsmitte und ihre Geschäfte beleben. Vorgesehen ist der Markt auf dem Parkplatz hinter dem Gasthof zur Post.

Gefeilt werden musste zuvor allerdings an der Zufahrtsregelung. Regulär gilt auf dem Platz eine Einbahnregelung. An der nördlichen Seite des Gasthofs fährt man ein und südlich davon wieder aus. Nach Absprache mit Polizei und Landratsamt soll nun während des Wochenmarktes eine neue Regel gelten.

Die übliche Ausfahrt wird zur Marktzeit gesperrt, stattdessen können Autos auf der nördlichen Seite des Grundstücks ein- und ausfahren. Weil diese Zufahrt in einem unübersichtlichen Kurvenbereich liegt, soll der Verkehr von Süden aus durch ein Schild „Gefährliche Ausfahrt“ vorgewarnt werden. Außerdem soll die Ausfahrt nur nach rechts möglich sein. Darauf konnte sich die Verwaltung mit dem Landratsamt verständigen, das zunächst die Einbahnregelung vorgezogen habe. In der Ratssitzung hatte lediglich Thomas Bauer (CSU) weiter leise Zweifel, ob dies tatsächlich ausreiche.

Für Besucher stehen im Bereich des geplanten Wochenmarktes jedoch keine Parkplätze zur Verfügung, sie müssten im Ortsbereich parken. „Ich habe bereits mit den Geschäftsleuten gesprochen“, sagt Marita Seefelder. Sie warb darum, die Wochenmarkt-Besucher zu dulden, würden diese doch auch die anderen Geschäfte beleben. Davon ist die Grünen-Gemeinderätin überzeugt. Und da auch Zugmaschinen der Fieranten irgendwo abgestellt werden müssten, habt sie mit ihren beiden „Marktleitern“ Horst Köck und Albert Riederer auch schon eine Stellfläche im Blick, zum Beispiel am alten Sportplatz.

Bevorzugter Wochentag für den Markt ist der Donnerstag. „Wir haben ein großes Spektrum“, freut sich Marita Seefelder. 15 Fieranten gingen in die Auswahl mit einem Angebot von Brot, Käse, Gemüse/Obst bis zu einem „Unverpackt-Stand“. „Da hüpft mein grünes Herz“, sagt die Gemeinderätin voller Vorfreude. Ihre Fraktionskollegin Agnes Pfeuffer will sich gemeinsam mit Erwin Bretscher an einem Fairtrade-Stand einbringen. Insgesamt werden es wohl sieben Stände, die auf der Fläche Platz finden. Hinzu kommt ein Imbiss der Wirtsleute der Post, „aber auf ihrer eigenen Fläche“. Ausgenommen im Marktsortiment bleibt ein Metzger, da die Hofmetzgerei von Georg Friedl auf der gegenüberliegenden Straßenseite am Donnerstag ebenfalls geöffnet sei.

Unterstützung erhält Marita Seefelder auch durch CSU-Ratskollegin Anja Wagatha. Die stellvertretende Schulleiterin der Grundschule in Inning will ihre Kinder bitten, Werbeplakate für den Markt zu malen. Ein Marktlabel gebe es schon. Dies soll allerdings erst noch präsentiert werden.

Das Einzige, was noch fehlt, ist Strom. Dieser soll noch gelegt werden. Dafür nimmt die Gemeinde 8000 bis 10 000 Euro in die Hand. Der Gemeinderat stimmte dem zu.  grä

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