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Ein Höhenretter der Berufsfeuerwehr München sichert den Fallschirmspringer im Wipfel der Fichte.

Feuerwehreinsatz

Fallschirmspringer hängt in Baumwipfel

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Maising - Glück im Unglück: Bei seiner Premiere blieb ein junger Fallschirmspringer bei Maising in einem Baumwipfel hängen.

Der junge Fallschirmspringer gehörte zu einer Flugsportgruppe, die in Oberpfaffenhofen gestartet war, um über dem Übungsgelände der General-Fellgiebel-Kaserne bei Maising abzuspringen.  Bei dem Versuch, auf einer höher gelegenen Wiese nahe des Schluchtweges zu landen, bekamen zwei Fallschirmspringer Probleme. Eine junge Frau flog durch eine Baumgruppe und landete unversehrt in einem Bach. Ihr Kamerad hatte weniger Glück. Der junge Mann, der seinen ersten Sprung absolvierte, blieb mit dem Schirm in etwa 20 Meter Höhe im Wipfel einer Fichte hängen. Er blieb zwar auch unverletzt, konnte sich aber aus eigener Kraft nicht aus der misslichen Lage befreien. Die alarmierten Kräfte der Feuerwehren aus Maising und Starnberg konnten den Unglücksraben nicht erreichen. Denn der Baum, in dem der Fallschirmspringer hing, war abseits eines befestigten Weges in hügeligem Gelände und für die Drehleiter nicht erreichbar. Die tragbaren Leitern waren zu kurz.

Bilder vom Einsatz der Retter

Starnbergs Feuerwehrkommandant Christian Reichert forderte die Spezialisten der Höhenrettungsgruppe bei der Berufsfeuerwehr München an. Diese Spezialeinheit ist für die Rettung von Verunglückten aus Höhen und Tiefen ausgebildet. Bis die Helfer vor Ort waren, sprachen die Rettungskräfte dem Fallschirmspringer Mut zu.

Ein Mitglied der Höhenrettungsgruppe stieg dann, gesichert von einen Kollegen, zu dem jungen Mann in die Baumspitze hinauf. Der Verunglückte wurde gesichert und dann sanft zu Boden gelassen. Bis auf einen gehörigen Schreck war der junge Mann unverletzt – und sichtlich froh, nach zwei Stunden wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

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