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Millimeterarbeit: In Wangen musste der Transporter weit ausholen, um überhaupt um die Kurve zu kommen.

Schwertransport

Hier biegen 63 Tonnen ab - dann war Schluss

Wangen - Der letzte Schwertransport im Zusammenhang mit dem Bau der vier Berger Windräder ist in der Nacht abgebrochen worden - ein kaputtes Rotorblatt sollte abgeholt werden. Durch Neufahrn kam der Brummi nicht.

Dutzende Schwertransporte hatten im vorigen Jahr die Einzelteile für die vier Berger Windräder gebracht. In der Nacht auf Dienstag fuhr der letzte - in der Gegenrichtung. Eines der Rotorblätter war beim Transport zur Baustelle in den Wadlhauser Gräben beschädigt worden. Seit Wochen stand das leicht verbogene Bauteil auf dem Lagerplatz zwischen Wangen und Buchhof.

In der Nacht auf Dienstag schließlich klappte der Abtransport mit einem rund 50 Meter langen und mehr als 60 Tonnen schweren Transporters. Die Route allerdings war anspruchsvoll: Der Brummi musste in Wangen um eine scharfe Kurve und dann durch Neufahrn zur Autobahn Richtung München.  Die Kurve schaffte der Brummi noch, doch in Neufahrn war Schluss. Die Ortsdurchfahrt war - womöglich mit Absicht - zugeparkt. Der Transport wurde abgebrochen, nun steht der Schwertransport auf einem Parkplatz zwischen Wangen und Fercha. 

Die Neufahrner haben sich seit Beginn der Windkraftplanungen vehement gegen die Anlagen ausgesprochen. Unter anderem war ihnen zugesagt worden, dass keine Schwertransporte durch ihren Ort rollen werden. 

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