Auf der Schiffswiese

Kiosk und neuer Park ab Sommer

Starnberg - Die Kreisstadt bekommt einen neuen Park - und einen Kiosk gleich dazu. Die Stadt sucht dafür bereits Interessenten.

Im neuen Park auf der Starnberger Schiffswiese soll es auch ein gastronomisches Angebot geben. Die Stadt sucht nun mit Hilfe eines Interessenbekundungsverfahrens einen Investor und Betreiber für einen Kiosk. Bürgermeisterin Eva John hat dieses Verfahren kürzlich auch für den Bahnhof See angewendet (wir berichteten). Es läuft noch bis Mitte Februar. „Wir müssen immer prüfen, ob ein Privater oder die Stadt eine Aufgabe besser erledigen kann“, hatte sie diesen Schritt begründet.

Tatsächlich ist es nicht unbedingt Aufgabe einer Kommune, einen Kiosk zu bauen und eventuell zu betreiben. Der neue Park soll laut John im Sommer fertig sein. So erklärt sich wohl auch die kurze Frist, die sie für Interessenten gesetzt hat. Bis 3. Februar sollen sie ein Angebot beim Stadtbauamt eingereicht haben. Das Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens macht John dann zu Grundlage weiterer Entscheidungen.

Den 12 000 Quadratmeter umfassenden Park auf der ehemals von der Seenschifffahrt genutzten Fläche westlich der neuen Werft wird die Stadt herrichten. 175 000 Euro sind dafür eingeplant. Ein neues Wegenetz wird gebaut, ein Beachvolleyballplatz aufgeschüttet. Für Uferbereich und Grünanlagen wird ein Konzept erarbeitet. Im März sollen laut Bürgermeisterin die alten Gebäude der Schifffahrt abgebrochen werden.

Die Stadt wünscht sich für den öffentlichen Park auch einen Kiosk, der „mit einem attraktiven gastronomischen Angebot zur Belebung der Fläche“ beiträgt. Gesucht wird also ein Investor oder Betreiber für dieses gastronomische Angebot und eine barrierefreie WC-Anlage. Dafür sollen dem Interessenten etwa 300 Quadratmeter Grund verpachtet werden, voraussichtlich bereits ab 15. Mai. Ein Drittel der Fläche darf durch den Kiosk bebaut werden. Der zukünftige Nutzer muss nachweisen, dass er mit seinem Konzept, das auch für Touristen und Tagesgäste zu einem positiven Image der Stadt beitragen sollte, langfristig in der Lage ist, die gastronomische Nutzung sicherzustellen.

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Mit dem Interessenbekundungsverfahren ist noch keine Auftragsvergabe verbunden. Die Stadt kann frei wählen ob sie ein Angebot und welches sie annimmt. Das Bauamt weist darauf hin, dass der künftige Park an der stark frequentierten Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Seepromenade und Ostufer des Starnberger Sees liegt und sich in der Nähe die Parkplätze des Landratsamtes und des Wasserparks befinden. Weitere Informationen können über die Homepage der Stadt Starnberg unter www.starnberg.de abgerufen werden.

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