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Ihre Ziele immer fest im Blick: Die Starnbergerin Kira Weidle schied in Bulgarien zuletzt aus. In Garmisch und im russischen Sotchi will sie aber wieder Gas geben.

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Kira Weidle in Bulgarien im Pech

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Starnberg - Im Europacup standen zuletzt zwei Riesenslalom-Rennen im bulgarischen Borowez auf dem Programm. Die Starnbergerin Kira Weidle schied in beiden aus - vielleicht auch, weil die Beine nach zuletzt anstrengenden Wochen etwas müde sind.

Der Urlaubsort Borowez liegt gut 1500 Kilometer von Starnberg entfernt. Aber für Kira Weidle hat sich die Reise nach Bulgarien nicht wirklich gelohnt. Eigentlich wollte sie am vergangenen Wochenende dort Punkte sammeln. Die Skirennläuferin des SC Starnberg startete in beiden Riesenslalomwettbewerben, die im Europacup angesetzt waren. Im ersten Wettkampf scheiterte sie im zweiten Lauf, im zweiten Rennen war bereits im ersten Durchgang Endstation.

Die Athletin selbst wollte sich gar nicht erst lange mit diesem Malheur befassen und betrieb kurz und knapp Ursachenforschung: „Am Freitag habe ich blöd verschnitten am Schwungende, und am Samstag bin ich nach einem Schlag zu spitz geworden“, teilte Kira Weidle mit.

Vielleicht ist das auch Folge einer hohen Belastung. Zuletzt hatte Starnbergs Speed Queen Achtungserfolge im großen Zirkus Weltcup gefeiert (wir berichteten). Dazu kamen die Rennen im Europacup. „Natürlich war es ein strenges Programm in den letzten Wochen, allerdings versuche ich alles, um mein kurzfristiges Ziel, die 450 Punkte in der EC-Gesamtwertung, zu erreichen“, erklärt sie. Denn sie wäre keine erfolgreiche Sportlerin, wenn sie nicht ehrgeizig wäre. „Wenn am Ende drei Punkte fehlen, würde ich mich ärgern, wenn ich nicht alles versucht hätte.“

Im Moment genießt Kira Weidle entspannte Tage zu Hause. Viel Zeit zum Rasten bleibt aber nicht. Mitte der Woche geht es zu den FIS-Speed-Events nach Garmisch. In neun Tagen feiert Kira Weidle ihren 20. Geburtstag. Anschließend stehen im russischen Olympiaort Sotchi die nächsten Rennen auf dem Programm. Völlig unabhängig vom Resultat wird auch das eine neue Erfahrung. Insofern war Bulgarien vielleicht doch eine Reise wert.

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