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Stolze Medailliengewinnerin: Kira Weidle holte bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Are (Schweden) Bronze in der Königsdisziplin Abfahrt.

Ski alpin

Kira Weidle mit Bronzemedaille voll zufrieden

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Auch wenn Kira Weidle am Freitag im Slalom der alpinen Kombination ausgeschieden ist, zieht sie ein positives Fazit über ihre letzte Teilnahme bei einer Junioren-Weltmeisterschaft (JWM).

Starnberg - „Mit meiner Bronzemedaille in der Abfahrt habe ich mein Ziel erreicht, ich bin zufrieden“, sagte die Skirennläuferin aus Starnberg. Sie ist seit 2009 die erste Deutsche, die in einer Speeddisziplin eine Medaille geholt hat. Damals gewann Viktoria Rebensburg Gold im Super G. 

Am Freitag in der Kombination war Kira Weidle im Super G am Vormittag auf Rang sieben gefahren. Eine wirklich realistische Chance auf eine Medaille hatte sie aber ohnehin nicht gesehen. „Da waren doch einige gute Slalomfahrerinnen vor mir“, sagte die 21-Jährige vom Skiclub Starnberg. Also konnte die Devise für den Slalom nur lauten: Voll auf Angriff fahren. Das tat Weidle auch und riskierte vom Start weg alles. Weit kam sie nicht. Bereits beim dritten Tor schied sie aus. „Ich habe mich hinten reingesetzt, dann war’s vorbei. Das passiert halt.“ 

Etwas mehr wurmte sie ihr Abschneiden am Donnerstag im Super G, wo sie nur 19. wurde. „Als ich im Ziel war und den Zeitrückstand auf die Österreicherinnen gesehen habe, sind mir schier die Augen rausgefallen“, sagte Weidle. Hinter Siegerin Nadine Fest lag sie 3,50 Sekunden zurück. „Das war schon ein Schock.“ Aber bei der anschließenden Videoanalyse habe sie gesehen, „dass die Österreicherinnen einfach sauberer gefahren sind“. 

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