Dr. Thomas Weiler Klinik-Geschäftsführer

Klinikum erwirtschaftet 15 Prozent Umsatzrendite

Starnberg - Die Erfolgskurve wird immer steiler: Im vierten Jahr in Folge legt das Klinikum Starnberg einen poitiven Jahresabschluss vor.

Das Kreisklinikum ist mit einem Jahresgewinn von 7,15 Millionen Euro im vorigen Jahr ganz oben angekommen. „Die Erfolgskurve lässt sich nicht weiter steigern“, sagen die Geschäftsführer Dr. Thomas Weiler und Sascha Sartor unisono.

Das Klinikum hat eine Umsatzrendite von 15 Prozent erreicht (zum Vergleich: Rhön-Klinikum AG 5,8 Prozent). Damit habe sich bewahrheitet, was Weiler und Sartor immer behauptet hätten: „Man kann auch ein kommunales Krankenhaus so wirtschaftlich führen wie ein privates.“ Parallel zu Umsatz und Gewinn sind auch die Fallzahlen auf dem Rekordstand von 17 360 angekommen (2005: 15 400).

Laut Weiler ist der Stellenplan seit 2005 nur moderat nach oben gefahren worden, auch der Materialeinsatz istwenig gestiegen. Ersteres wird sich aber jetzt ändern. Schon 2010 hatte das Klinikum wie berichtet 30 neue Stellen über alle Bereiche geschaffen. In diesem Jahr soll es einen weiteren Sprung geben. „Der Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen ist extrem angespannt“, so Weiler. In der Wettbewerbssituation „um den Mitarbeiter“ müsse sich ein Arbeitgeber wie das Klinikum attraktiv darstellen. So lobt der Geschäftsführer auch das qualitativ hohe Niveau der Mitarbeiter, denen das gute Ergebnis zu allererst zu verdanken sei. Zur Belohnung bekommt jeder Beschäftigte 900 Euro Prämie.

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