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Die Asklepios-Lungenklinik soll um einen Trakt erweitert werden.

Erweiterung

Klinikausbau stößt auf Wohlwollen

Gauting – Einen Medizin- und Forschungs-Standort entwickelt die Gemeinde Gauting. Mit Wohlwollen begrüßten Rathauschefin Dr. Brigitte Kössinger und die Mitglieder des Bauausschusses die Erweiterungspläne der Asklepios-Lungenfachklinik und der psychiatrischen Fünf-Seen-Klinik in Gauting West.

Auf der Nordseite des zentralen Krankenhaus-Traktes soll der Erweiterungsbau der Lungenklinik entstehen. Die zum Teil von der Klinik genutzten, aber auch leerstehenden Trakte im Süden des 34-Hektar-Areals sollen ebenfalls ausgebaut werden. Im Westen des Geländes sind neue Personal-Wohnungen geplant. Denn mit der baulichen Erweiterung wachse auch die Mitarbeiterzahl. Langfristig werde auch die Fachklinik für Psychologie und Psychiatrie von Chefarzt Dr. Wolfgang Frank erweitern, sagte Bauamtsleiter Rainer Härta weiter. Dann wären weitere Mitarbeiter-Wohnungen nötig. Deshalb stelle sich die Frage, ob die Gemeinde mit einer neuen Wohnsiedlung im Westteil des Klinik-Areals leben könne.

 Daran schließt sich, kurz vor Unterbrunn, eine vier Hektar große Fläche der Gemeinde an. Diesen momentan noch landwirtschaftlich genutzen Grund will Gauting als Gewerbegebiet entwickeln. Ab 2016 gibt es dazu die Gelegenheit. Denn im kommenden Jahr endet die Sperrfrist mit Ausgleichszahlungen an den Bund. Es gelte nun zu prüfen, ob die Gemeinde als Nachbar damit klar komme, wenn die Psychiatrische Klinik Richtung Westen erweitere und in unmittelbarer Nachbarschaft des künftigen Gewerbegebiets eine Wohnsiedlung entstehe, sagte Härta. Alternativ könnte die psychiatrische Klinik auch auf der Ostseite erweitern.

 „Das sind zwei sehr erfolgreiche Kliniken“, sagte die Bürgermeisterin, sie hätten einen guten Ruf über Gauting hinaus. Doch eine nicht angebundene Splittersiedlung im rückwärtigen Grundstücksteil an der Westgrenze ohne Verkehrserschließung halte das Kreisbauamt für problematisch. Wenn die Gemeinde dort Gewerbe ansiedeln wolle, mache es wenig Sinn, wenn direkt daneben Wohnungen gebaut würden, pflichtete Asklepios-Chirurg und Vize-Bürgermeister Dr. Jürgen Sklarek (SPD) der Rathauschefin bei.

 Denn dann müssten zwischen Wohnsiedlung und Gewerbegebiet Schallschutz. Er begrüße es zwar, dass die Planung umgesetzt werde. Aber am bestehenden Personalwohnhaus seien neue Mitarbeiter-Appartements besser angebunden. Einmütig beschloss der Ausschuss, die Mitarbeiterwohnungen im Ostteil des Klinikareals anzusiedeln.

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