Betriebsunfall in Starnberg

Kohlenmonoxid: Sieben Verletzte

Starnberg - Durch Kohlenmonoxid sind sieben Menschen in der Nacht auf Freitag in einer Starnberger Härterei zumeist leicht verletzt worden. Die Konzentration war extrem hoch, die Polizei ließ die Produktion abschalten.

Zunächst war ein Mitarbeiter am Abend in einem Aufenthaltsraum zusammengebrochen, ein Rettungswagen brachte ihn nach Großhadern ins Klinikum. Da auch die Sanitäter über Kopfschmerzen klagten und bei dem Arbeiter eine Vergiftung festgestellt wurde, wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die drei Personen mussten im Krankenhaus bleiben, Polizeibeamte und Rettungsdienstmitarbeiter suchten in der Nacht alle weiteren Beschäftigten des Unternehmens, um sie ins Krankenhaus zu bringen.

Die Starnberger Feuerwehr brach gegen 0.30 Uhr die Türen des Unternehmens auf und durchsuchte das Gebäude. Schon beim Betreten schlugen Kohlenmonoxid-Warner an. Messungen ergaben lebensbedrohlich hohe Werte. Die Feuerwehr lüftete das Gebäude gründlich durch, öffnete Dachfenster und konnte nach knapp zweieinhalb Stunden Entwarnung geben.

Insgesamt wurden sieben Menschen ins Krankenhaus gebracht, teilte die Starnberger Polizei am Morgen mit. Einige sind bereits wieder zu Hause, die übrigen werden bald folgen. Das Landeskriminialamt untersucht den Fall, da die Ursache der hohen Konzentration unklar ist.

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