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Neun von 16 Grünen-Kandidaten aus Feldafing (v.l.): Monika Proebst, Gabriele Schicht, Boris Utech, Anton Maier, Zenet Frahm, Stefan Zeckser, Sibylle Härtl, Arno Klug und Dr. Wolfgang Dorn-Zachertz.

Gemeinderatskandidaten

Grüne wollen vier Mandate in Feldafing

Die Grünen haben ihre Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl 2020 in Feldafing aufgestellt. Das sind ihre Pläne für die nächste Legislaturperiode. 

Feldafing – Mit vier Gemeinderatsmandaten für die Grünen rechnet ihr Bürgermeisterkandidat Anton Maier bei der Kommunalwahl 2020. Das hat er am Donnerstag bei der Kandidatenaufstellung im Restaurant Makarska gesagt. Zurzeit gibt es in Feldafing drei grüne Gemeinderäte: Maier, Arno Klug und Boris Utech. Die Ortsvorsitzende Sibylle Härtl freute sich über „ein paar neue Gesichter“. Nur neun der 16 Kandidaten waren allerdings da.

Neben dem Schwerpunkt Umwelt-, Natur- und Klimaschutz spannten die Kandidaten den Themenbogen weit. Beispiel Ortsbild: „Der Kirchplatz muss aussehen wie ein Kirchplatz, die Bahnhofstraße ein Boulevard sein“, forderte Maier. Beispiel Familienpolitik: Mit Kinderwagen müsse man oft wegen ungeschnittener Hecken auf die Straße, kritisierte Zenet Frahm, die früher bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) tätig war.

Monika Proebst, seit zwei Jahren in Feldafing, will die Verkehrsbelastung eindämmen und sich für Zebrastreifen einsetzen. Sibylle Härtl, als Pädagogin mit Vorbeugung gegen sexuelle Gewalt befasst, will ihren Ort als Heimat für alle sehen, unabhängig von allen Unterschieden. Feldafing müsse eine lebendige Gemeinde sein, mahnte Maier. Zenet Frahm sieht aber Kommunikationsmängel: „Es ist schwierig herauszufinden, was in Feldafing passiert.“ Es gebe auch keinen Treffpunkt für Jugendliche.

Stefan Zeckser, von Beruf Bausachverständiger, wünscht sich „ein Feldafing, das grün, sozial und schön ist“. Arno Klug setzte sich für die „Basics“ ein – von Parkbänken bis zu Obstbäumen. Wolfgang Dorn-Zachertz plädierte für Spielstraßen und Verkehrsberuhigungen. Viele Plädoyers gab es für transparente Gemeindearbeit mit mehr öffentlichen Diskussionen. Boris Utech, erfahren in Energiesparthemen, hält Kompromisse und Realpolitik für sinnvoll: „Sonst hast du nur Konfrontation.“

Die Liste: 1. Anton Maier (Bürgermeister-Kandidat), 2. Sibylle Härtl, 3. Stefan Zeckser, 4. Monika Proebst, 5. Boris Utech, 6. Zenet Frahm, 7. Arno Klug, 8. Philippine Reimpell, 9. Katharina Pho Duc, 10. Angelika Zobel, 11. Bernd Brügge, 12. Karin Wienold, 13. Stefan Engelhardt, 14. Gabriele Schicht, 15. Wolfgang Dorn-Zachertz, 16. Monika Maier.  nz

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