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Altöttinger Verein PädCare spendete zum zweiten Mal Spielsachen an die Kinderklinik des Klinikums Starnberg

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Spende
Bereits zum zweiten Mal spendeten Kevin Hartung (2.v.r.) und seine Mutter Claudia (r.) vom Verein PädCare der Starnberger Kinderklinik Spielsachen. Sehr zur Freude von Pflegedienstleiterin Manuela Meiler (l.), Chefarzt Professor Dr. Thomas Lang und Gabriele Gmeiner-Vogt (Pflegerische Leitung Personal K1/NIPS). © Klinikum Starnberg

Starnberg – Verpackungen mit leichten Transportschäden oder Druckfehlern: was für Hersteller ein Ärgernis ist, bedeutete für zahlreiche Mädchen und Buben, die die Weihnachtstage und darüber hinaus im Krankenhaus verbringen mussten, eine unerwartete Freude. Rund 800 Lego- und Duplo-Sets erhielt der Altöttinger Verein PädCare im vergangenen November von der Erdinger Flüchtlingshilfe und verteilte sie rechtzeitig vor Heilig Abend an Kinderkliniken in Bayern, darunter auch etwa 100 an das Klinikum Starnberg. 

„Das ist wieder eine ganz tolle Aktion von Ihnen und es ist wirklich sehr schön, dass Sie auch dieses Mal an uns gedacht haben“, freute sich Professor Dr. Thomas Lang, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Starnberg über das Wiedersehen mit Kevin Hartung und dessen Mutter Claudia bei der Spendenübergabe. Bereits vor knapp einem Jahr hatte der von Kevin Hartung gegründete Verein PädCare der Kinderklinik etwa 500 Stofftierfiguren aus dem Disneyfilm „Die Eiskönigin“ gespendet.

Bevor sich der Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger im dritten Ausbildungsjahr jedoch ans Steuer des neuen Vereinsautos setzte – das übrigens wiederum durch eine Spendenaktion eines Altöttinger Ehepaares finanziert wurde – galt es, alle 812 Spielzeugkartons noch weihnachtlich zu dekorieren, mit einer Altersangabe zur Orientierung des verteilenden Pflegepersonals sowie einer Weihnachtskarte zu versehen. „Dabei haben uns kurzfristig meine Kurskollegen geholfen und mehr als 300 Geschenke eingepackt“, so Hartung. „Allen anderen hat sich meine Mutter jeden Tag nach der Arbeit bis in die Nacht hinein angenommen!“ Für alle habe dies fünf Wochen „Powerpacken“ bedeutet. Aus logistischen Gründen wurden dann einige Pakete per Post verschickt – in Starnberg fand die Übergabe am 23. Dezember persönlich statt und die Pakete wurden pünktlich zur Bescherung unter den Weihnachtsbaum auf der Kinderstation gelegt.     

Kreisbote  

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