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An Heiligabend bei Traubing betrunken an Baum gefahren

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Eigentlich wollte der Unfallverursacher aus Feldafing keine Polizei holen, nachdem er an Heiligabend zwischen Tutzing und Machtlfing an einen Baum gefahren war. Das übernahm jedoch der Abschleppdienst.
Eigentlich wollte der Unfallverursacher aus Feldafing keine Polizei holen, nachdem er an Heiligabend zwischen Tutzing und Machtlfing an einen Baum gefahren war. Das übernahm jedoch der Abschleppdienst. © panthermedia

Traubing - Betrunken und ohne Führerschein war ein junger Autofahrer aus Feldafing an Heiligabend in den frühen Morgenstunden unterwegs. Zwischen Traubing und Machtlfing landete mit seinem Audi an einem Baum. Ein weiterer Unfall ereignete sich in Starnberg.

Obwohl sich der Mann bei dem Unfall nicht verletzte, ging der Vorfall aus seiner Sicht höchst unglücklich aus. Wohl um die Versicherung zu täuschen, die bei Trunkenheit im Verkehr den Schaden am Fahrzeug wohl nicht übernimmt, bat er den Abschleppdienst eindringlich, die Polizei nicht zu informieren. Wie die Polizei mitteilt, sei sie jedoch trotzdem verständigt worden.

Mit 120 Stundenkilometern bei Machtlfing unterwegs

Der Unfall passierte In der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Gegen 2.30 Uhr rief der Unfallverursacher den Abschleppdienst, weil er zwischen Traubing und Machtlfing von der Straße abgekommen war. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass der Autofahrer alkoholisiert war. Nachdem er zunächst nicht sagen wollte, was passiert ist, gab er schließlich doch an, dass er mit seinem Audi S5 mit etwa 120 Stundenkilometer gegen einen Baum gefahren sei. „Nach dem Unfall ging er zunächst nach Hause und bat einen Freund um Hilfe, mit dem er dann zum Unfallort zurückkehrte“, so die Polizei.

Mit 1,6 Promille in Traubing an einen Baum gefahren

Ein Alkotest ergab schließlich einen Wert von etwa 1,6 Promille, weshalb der Fahrer sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Den Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen – der Feldafinger besitzt gar keinen. Der Audi S5 hat nur noch Schrottwert – es ist zu bezweifeln, dass die Schadensregulierung von der Versicherung übernehmen wird: Alkoholisierung ist in der Regel ein Ausschlussgrund für Kaskoleistungen.

Ein Unrechtsbewusstsein des Audifahrers war nicht zu erkennen, so die Polizei. Der Abschleppwagenfahrer habe noch einer Reihe von Beleidigungen des Unfallfahrers über sich ergehen lassen müssen.

In Starnberg Führerschein eines 28-jährigen Autofahrers sichergestellt

 Ebenfalls in der Nacht auf Heiligabend kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Starnberg gegen 0.15 Uhr einen 28 Jahre alten Münchener in seinem Ford. Die Beamten wurden ziemlich schnell auf den Alkoholgeruch aufmerksam. Ein Alkotest erbrachte einen Wert von umgerechnet knapp über 1,1 Promille, also im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme angeordnet, den Führerschein stellten die Beamten sicher.

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