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Der Verein Ammersee Ostufer für Mensch und Natur hält am Kurs fest

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Badegäste springen vom hölzernen Sprungturm des Strandbades in den Ammersee.
Am Ammersee Natur und Tourismus in Einklang bringen. Das ist das Bestreben des Vereins „Ammersee Ostufer für Mensch und Natur“. Er hat dieser Tage eine Vorstandswahl durchgeführt. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Herrsching - Der Verein Ammersee Ostufer für Mensch und Natur entscheidet sich bei der Mitgliederversammlung für die Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses. Was der Verein erreichen möchte.

Bei der kürzlich stattgefundenen Mitgliederversammlung im Brauhaus Herrsching berichtete der Vorstand und wurde dieser neu gewählt. Peter Grassmann kandidierte neben dem amtierenden Vorsitzenden Oliver Fendt für das Amt des Vorsitzenden. Die Mitglieder sprachen dabei Fendt mehrheitlich das Vertrauen aus. Peter Grassmann und Alfred Plötz wurden zu seinen Stellvertretern gewählt.

Als Schatzmeister wurde Frau v. Bernewitz bestätigt. Herr Plecher ist nun Schriftführer für die aus Altersgründen ausgeschiedene Frau Kirsch. Frau Reithmann, die zwischenzeitlich Bürgermeisterin von Icking geworden ist, möchte als Beisitzerin künftig etwas in den Hintergrund. Neu als Beisitzer ist Peter Hartmann gewählt.

Mensch und Tier am Ammersee in Einklang bringen

„Gestärkt und mit neuer Mannschaft stehen große Aufgaben vor dem Verein“, so Fendt. „Die immense Zunahme des Tourismus am Ostufer ist eine Herausforderung aber auch eine Chance.“ Denn - so die Argumentation - es sei wichtiger denn je, Mensch und Natur in Einklang zu bringen.

Verein fordert Weg in Breitbrunn

Die Mitglieder haben dem Antrag von Peter Grassmann stattgegeben, dass ein neues- den aktuellen Gegebenheiten angepasstes- Gesamtkonzept für das Ostufer erarbeitet werden soll. Die zwischenzeitlich seit einigen Jahren genau beobachteten Renaturierungsmaßnahmen in Mühlfeld und Wartaweil könnten Vorbild für weitere Maßnahmen am Ostufer sein. Auch möchte der Verein an der Forderung eines Weges in Breitbrunn festhalten - schließlich habe sich auch die große Politik bereits wohlwollend zu diesem Thema geäußert, so der Verein in einer Pressemitteilung. Nach der Landtagsabgeordneten Dr. Ute Eiling Hüttig und Markus Söder als damaliger Finanzminister seien positive Signale auch von Ulrike Scharf als damalige Umweltministerin und zuletzt 2020 auch von Daniel Föst gekommen, der für die FDP im Bundestag ist. Da habe man noch einen anstrengenden Weg vor sich - kurzfristig gäbe es trotzdem ein paar Dinge, die man tun könne - denn in Breitbrunn lägen mit den Behörden abgestimmte Pflegemaßnahmen vor - die wegen der Wirren rund um Corona noch nicht durchgeführt worden seien. (kb)

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