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Eindringlicher Appell der Starnberger Stadtverwaltung: Grundstückseigentümer müssen Laub ordnungsgemäß entsorgen

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Laub auf der Fahrbahn ist besonders im Herbst eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer.
Laub auf der Fahrbahn ist besonders im Herbst eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer. © Daniel Reinhardt/dpa

Starnberg - Der städtische Betriebshof musste in den letzten Wochen leider vermehrt feststellen, dass Bürgerinnen und Bürger Laub von privaten Grundstücken oder von Gehwegen auf öffentliche Straßen und Plätze kehren.

Die Beseitigung dieser widerrechtlichen Ablagerungen verursacht nicht nur eine erhebliche Mehrarbeit für den städtischen Betriebshof, es stellt auch ein Risiko für alle Verkehrsteilnehmer dar. Zwei Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes sind aktuell täglich von Montag bis Freitag mehrere Stunden mit der Kehrmaschine unterwegs, um die öffentlichen Straßen zu reinigen. Dabei wurde festgestellt, dass manche Anlieger das Laub auf die Straße kehren, sobald die Kehrmaschine zu sehen ist. Oftmals passiert dies auch, wenn die Kehrmaschine bereits an dem Grundstück vorbeigefahren ist, sodass, trotz der vorherigen Reinigung, eine verschmutzte Fahrbahn zurückbleibt.

Die Stadt Starnberg weist darauf hin, das Laub und Grünabfälle von privaten Grundstücken oder von Gehwegen nicht auf die Fahrbahn oder sonstige öffentliche Flächen gebracht werden dürfen und bittet die betreffenden Anlieger um Einhaltung diese Regelung. Die städtische "Reinigungs-und Sicherungsverordnung" (Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter vom 19.05.2019) sieht vor, dass die Reinigung der Gehwege den Anliegern entlang des Grundstücks obliegt. Diese Übertragung der Reinigungspflicht ist im Bayerischen Straßen- und Wegegesetz verankert.

Kreisbote

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