HSG Würm-Mitte
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HSG-Torfrau Mareike Hannemann zeigte in der ersten Hälfte einige gute Paraden.

Klassischer Fehlstart

Handball-Damen kassieren zwei deutliche Niederlagen in Erlangen und zuhause gegen Gröbenzell 

Würmtal - Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Die Damen der HSG Würm-Mitte legten zum Auftakt der 3.Liga einen klassischen Fehlstart hin. Nach der 23:28 (8:16)-Niederlage beim HC Erlangen kamen die Wildkatzen im Derby zuhause gegen den HCD Gröbenzell mit 20:29 (9:18) unter die Räder.

„In der ersten Halbzeit sind wir nicht optimal in unser Tempo gekommen“, meinte HSG-Trainerin Miriam Hirsch. „Die zweite Halbzeit war dann ausgeglichener, wenngleich wir uns im Angriff sehr schwer getan haben“, ergänzte Hirsch. Ihr Team kam zunächst überhaupt nicht zurecht. Gröbenzell wurde von der ersten Minute an seiner Favoritenrolle gerecht und zog schnell mit fünf Toren davon. In der Folge bestraften die Gäste die einfache Fehler im HSG-Angriff eiskalt mit schnellen Kontertoren. Dadurch lagen die Gastgeberinnen beim Seitenwechsel bereits aussichtslos mit neun Toren hinten. Nach der Pause lief es für die Wildkatzen besser. Dadurch hielten sie den Rückstand zumindest konstant. Gefährlich konnten sie Gröbenzell aber nicht mehr werden.

Eine Woche davor in Erlangen starteten die HSG-Damen nervös in die Partie. Dennoch agierten sie bis zum 5:5 auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen. Marika Hannemann im HSG-Tor kompensierte mit einigen Paraden in dieser Phase die Schwächen ihrer Vorderleute. Die Verletzung von Kreisspielerin Laura Steger Mitte der ersten Hälfte sorgte dann aber für einen Nackenschlag bei den Gästen, von dem sie sich bis zum Seitenwechsel nicht mehr erholten. Ohne defensive Abstimmung und mit einer ganz schwachen Chancenverwertung gerieten die HSG-Damen beim Seitenwechsel mit acht Toren in Rückstand. Die Hoffnung auf eine Wende nach der Pause erfüllte sich nicht. Erlangen diktierte weiterhin das Geschehen, nicht zuletzt weil es die Wildkatzen nicht schafften ihre Fehlerquellen abzustellen. Die Führung der Gastgeberinnen wuchs so bis zum 19:9 (36.) weiter an. Die Verletzung von HSG-Spielmacherin Kathi Krecken, die sich nach einem Zusammenstoß mit einer Mitspielerin eine Platzwunde am Kopf zuzog, tat ein Übriges, dass sich die Gäste weiterhin schwer taten. Erst eine Umstellung in der Abwehr sorgte für Besserung. Mehr als auf fünf Tore kamen die Würmtaler Damen an die Franken aber nicht mehr heran.

Am kommenden Samstag (17.30 Uhr, Würm-Arena) steht bereits das nächste Heimspiel gegen den Aufsteiger TuS Steißlingen an. „Uns erwartet ein sehr starker Aufsteiger, aber wir wollen die ersten zwei Punkte holen“, zeigt sich Hirsch zuversichtlich.

Roland Halmel

Quelle: Kreisbote

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