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Herrschings Top-Scorer Samuel Jeanlys geht nach Frankreich - WWK Volleys holen Schumann aus Haching

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WWK Volley
Nach 15 Spielen für die WWK Volleys verabschiedete sich jetzt völlig überraschend ihr Topscorer Samuel Jeanlys in Richtung Frankreich. © Roland Halmel

Herrsching - Das kam überraschend. Samuel Jeanlys von den WWK Volleys Herrsching verlässt mit sofortiger Wirkung den Bundesligisten. Der 22-jährige Franzose, der erst im Sommer an den Ammersee kam, wechselt zum französischen Volleyball-Erstligisten Stade Poitevin Poitiers, den Pokalsieger 2019/20. „Wir wünschen Sam eine gute Rest-Saison“, nahm Herrschings Coach Max Hauser die Nachricht vom Abschied seines Topscorers, immerhin der Nummer fünf der Liga in Angriffspunkten, relativ gelassen. 

„Ich möchte mich bei allen Fans, Sponsoren, Helfern, den Managern und den Trainern für eine gute Zeit bedanken“, erklärte Jeanlys, der als Diagonalangreifer auf 183 Angriffspunkte kam und insgesamt fünf MVP-Medaillen in 15 Spielen einheimste. Die WWK Volleys fanden aber schnell Ersatz für diese Schlüsselposition. Vom Lokalrivalen TSV Haching München kommt Philipp Schumann nach Herrsching. „Mir haben die WWK Volleys schon immer gefallen, und ich freue mich, eines der weltberühmten Lederhosen-Trikots tragen zu dürfen“, freut sich der Zwei-Meter-Mann auf die neue Herausforderung. Der 28-jährige sammelte beim Bundesliga-Schlusslicht, für den die Saison bereits beendet ist, 154 Angriffspunkte.

In der Zwischenzeit stehen die Termine für die neu geschaffene Zwischenrunde, in der die ersten vier Mannschaften und die Teams von den Positionen fünf bis acht, um die beste Position für die am 5. März beginnenden Playoffs kämpfen, fest. Die WWK Volleys starten in die untere Gruppe am 23. Januar mit einem Auswärtsspiel bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen. Das zweite Spiel in der Vierergruppe bestreiten die Ammerseer am 29. Januar (Nikolaushalle) daheim gegen die Helios Grizzlys Giesen. Die weiteren Termine: Herrsching - Lüneburg (5. Februar, Nikolaushalle), Lüneburg - Herrsching (12. Februar), Giesen - Herrsching (19. Februar) und Herrsching - Königs Wusterhausen (27. Februar, Audi Dome). In der Runde werden die Punkte aus der Hauptrunde gestrichen. Die Teams bekommen je nach Platzierung aber Bonuspunkte. Lüneburg geht mit neun, die Netzhoppers mit sechs, Herrsching mit drei und Giesen mit null Zählern in diese Zwischenrunde.

Roland Halmel

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