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Kleidung am Starnberger See-Ufer löst Suchaktion aus

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Unser Symbolbild zeigt eine Seniorin beim Schwimmen. Im Starnberger See sind Schwimmerinnen und Schwimmer teilweise das ganze Jahr im Wasser
Unser Symbolbild zeigt eine Seniorin beim Schwimmen. Im Starnberger See sind Schwimmerinnen und Schwimmer teilweise das ganze Jahr im Wasser © Panthermedia/CroMary

Tutzing – Herbst und Winter sind für die Wasserrettungskräfte am Starnberger See üblicherweise eher einsatzarme Jahreszeiten. Dennoch bleiben Alarmierungen nicht aus. So geschehen vergangene Woche.

Ein aufmerksamer Passant bemerkte eine Schwimmerin, die im Bereich des Tutzinger Nordbads ins Wasser stieg. Etwa 25 Minuten später fiel ihm auf, dass deren Kleidungsstücke noch am Ufer lagen. Da ihm das komisch vorkam, verständige er den Notruf. Die integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin Wasserrettungskräfte rund um den See, da mit einer Vermisstensuche zu rechnen war.

Dame geht das ganze Jahr über zum Schwimmen - auch in der kalten Jahreszeit

Als die ersten Kräfte kurz nach dem Notruf ausrücken wollten, war die Schwimmerin längst wohlbehalten aus dem Wasser gestiegen. Nach Aussage eines Berufsfischers, der die beginnende Suchaktion mitbekommen hat, geht die Dame regelmäßig das ganze Jahr über zum Schwimmen.

Auch wenn die - rein ehrenamtlich arbeitenden - Rettungskräfte nicht eingreifen mussten und damit scheinbar umsonst ihre Arbeitsstellen verlassen haben, war es richtig, dass der Passant seine Beobachtung mitteilte. Denn die Helfer rücken lieber einmal mehr aus als zu spät, heißt es bei der Kreiswasserwacht Starnberg.

Alarmiert waren die Wasserwachten aus Ammerland, Feldafing, Starnberg, Tutzing und Wolfratshausen, die DLRG Pöcking-Starnberg, ein Rettungshubschrauber sowie der Landrettungsdienst.

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