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Kunst am Bau in Pöcking

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Beccult
Bürgermeister Rainer Schnitzler (rechts), Künstler Adrian Till (Mitte) und Kuturreferent Albert Luppart. © Andrea Jaksch

Pöcking - Auf Initiative von Kulturreferent Albert Luppart aus Pöcking startete der Wettbewerb „Kunst am Bau beim beccult“. Der Gemeinderat hatte die Idee einstimmig unterstützt und nun wurde offiziell das Kunstwerk beim beccult unter dem Motto „Kunst am Bau“ mit einer Vernissage präsentiert. Künstler ist Adrian Till aus München, der sich über ein Preisgeld von 1000 Euro freuen darf. Unter einer Handvoll Einreichungen wurde seine Arbeit von der Jury ausgewählt.

Sein Kunstwerk umschreibt er wie folgt: “Die Malerei zeigt Darstellung von graphischen Formen in organisch und geometrischer Ausführung. Neben dem Bezug zur streng gehaltenen Gebäudearchitektur. Offenbaren sich die organischen Formen in einer Zusammenkunft, Schichtung, Überlagerung und Ergänzung. In Kombination mit Farbe wird das ganze Bild zu etwas Lebendigem, etwas Realem. Etwas dass zusammenfließt, zusammenkommt, sich trifft und energetisiert - ein Treffpunkt, ein Austausch, ein Ort. Das Beccult“.

Bürgermeister Rainer Schnitzler war voll des Lobes über das Projekt und auch die Möglichkeit, primär jungen Künstlern eine Chance zu geben. Er dankte allen Beteiligten und freute sich mit seinem Stellvertreter und Kulturreferenten Albert Luppart, das erste Kunstwerk beim beccult vorstellen zu dürfen. Mit dem 25jährigen Adrian Till aus München, der Studium in Kunstgeschichte / Philosophie; Kunstpädagogik / Soziologie - Kunst und Multimedia / Medieninformatik Meilensteine in seiner Vita nennt und seit 2015 selbstständig als freischaffender Künstler mit Schwerpunkt auf Fassadengestaltung und Kunst am Bau ist, hat man auch einen guten Start für dieses Projekt. 

Das Werk wird auf jeden Fall bis Anfang 2023 beim beccult zu sehen sein. Gewürdigt wurde es mit einer Tafel direkt beim Kunstwerk. Für die weiteren Jahre wird wieder zu einem Wettbewerb aufgerufen, wo man sich bewerben kann. „Kunst darf provozieren und man darf und muss über sie diskutieren“, waren sich alle Gäste der Vernissage einig.

Kreisbote

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