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Landkreis Starnberg: Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Amalie Erhard, Karl Roth und Wolfram Gum

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Von: Oliver Puls

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Hohe Auszeichnung von Minister Joachim Herrmann: Altlandrat Karl Roth (r.) bekommt die Kommunale Verdienstmedaille in Silber
Hohe Auszeichnung von Minister Joachim Herrmann: Altlandrat Karl Roth (r.) bekommt die Kommunale Verdienstmedaille in Silber © Peter Schlecker

Landkreis – Sie sind kommunalpolitische Schwergewichte, alle drei prägten über Jahrzehnte hinweg als Gemeinde- und Kreisräte und in einem Fall als Landrat die Politik im Landkreis Starnberg und ihren Heimatgemeinden. Jetzt wurden Amalie Erhard, Wolfram Gum und Karl Roth von Innenminister Joachim Herrmann mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet.

Bei einer Feierstunde in Rosenheim würdigte Innenminister Herrmann den Einsatz und das hohe Engagement für die kommunale Selbstverwaltung.

Amalie Erhards kommunalpolitisches Engagement galt insbesondere der Verbesserung der Lebensbedingungen für sozial Hilfebedürftiger. Als Pöckinger Gemeinderätin setzte sie sich zudem für die Integration Geflüchteter ein. In ihren 42 Jahren als Kommunalpolitikerin war der Schutz der Umwelt ein großes Thema, ebenso der Ausbau des ÖPNV und die Förderung von Kunst und Kultur. Der Bau des Bürgerhauses „Beccult“ war Amalie Erhard eine Herzensangelegenheit.

Zwölf Jahre lang prägte Karl Roth als Landrat von 2008 bis 2020 den Landkreis Starnberg. Zuvor war er ab 1996 ebenfalls zwölf Jahre Andechser Bürgermeister, ab 2002 Kreisrat und Vize-Landrat. In seine Zeit als Landrat sind viele wichtige Weichenstellungen gefallen, etwa die Verbesserung der Schullandschaft, die dem Landkreis das Qualitätssiegel „Bildungsregion Bayern“ einbrachte. Der erfolgreiche Starnberger Klinikverbund geht auf das Engagement Roths zurück, genauso der kontinuierliche Ausbau der Buslinien im Landkreis, die Zusammenführung von Tourismus- und Wirtschaftsförderung oder das bayernweit wegweisende Planungskonzept zum Ausbau der Windkraft. Auch der Seefelder Langzeitbürgermeister Wolfram Gum (1990 bis 2020) kann auf ein ähnlich bewegtes kommunalpolitisches Leben zurückblicken. Gum ist es früh gelungen, innovative mittelständische Unternehmen in Seefeld anzusiedeln. Ein besonderes Anliegen war ihm auch das Mehrgenerationenhaus der Nachbarschaftshilfe Seefeld, das Seefelder Nahwärmenetz und die erste große Photovoltaikanlage im Landkreis, die dank seines Zutuns auf Seefelder Gebiet entstand.

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