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„Mobilität – multimodal und interkommunal“ - ein wichtiges Thema für viele Gemeinden im Landkreis

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Regionalmanagement München Südwest
Bei der Regionalkonferenz des Regionalmanagement München Südwest nahmen auch viele Gemeindevertreter aus dem Landkreis Starnberg teil.jpg © Regionalmanagement München Südwest

Landkreis - Ende Oktober fand im Kupferhaus Planegg die zweite Regionalkonferenz des Regionalmanagement München Südwest e.V. mit dem Thema „Mobilität multimodal & interkommunal: Auf dem Schnellweg zu einem IBA-Projekt“ unter großer Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedskommunen statt.

Geladen waren Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, interessierte Stadt- und Gemeinderäte, Mitglieder der Münchner Bezirksausschüsse sowie Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus den Städten München, Germering, Starnberg und den Gemeinden Gauting, Krailling, Planegg, Neuried und Gräfelfing sowie Landräte und andere Vertreterinnen und Vertreter aus den drei Landkreisen Starnberg, Fürstenfeldbruck und München.

Im Oktober 2019 fand die erste Regionalkonferenz dieser Art zum Thema „Starke Kommunikation für eine starke Zukunft“ satt und fand großen Anklang. Pandemie bedingt musste die, für das Jahr 2020 geplante, öffentliche Konferenz für Bürgerinnen und Bürger ausfallen. Umso erfreulicher ist es, dass nun eine weitere interne, interkommunale Veranstaltung für Politik und Verwaltung abgehalten werden konnte. Bei der Konferenz stand das Thema „Mobilität – multimodal und interkommunal“ im Zentrum, welches zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Kupferhaus lockte. Damit in unserer dynamischen, stetig wachsenden Region die steigende Automobilnutzung nicht immer mehr zum Problem wird, gilt es eine sozial inklusive und ökologisch nachhaltige, multimodale Mobilität intensiv zu verfolgen. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Vereins, den ersten Bürgermeister der Gemeinde Neuried, Harald Zipfel, und die Moderatorin, Prof. Agnes Förster (studio | stadt | region), konnten die Teilnehmenden in einem kurzen „Warm Up“ im Foyer des Kupferhauses zusammentragen, was die einzelnen Kommunen im Bereich Mobilität einbringen können und welche Impulse für eine nachhaltige, multimodale und interkommunale Mobilität gewünscht und benötigt werden. Bei den drei sich anschließenden Vorträgen externer Referentinnen und Referenten erhielten die Teilnehmenden Informationen und Anregungen aus der „Vernetzungsstudie Mobilität“ der Europäischen Metropolregion München (EMM), zum aktuellen Stand der „Radschnellverbindung München - Starnberg“ sowie einen Überblick über bestehende und geplante MVG-Radstationen im Vereinsgebiet. Regionalmanagement München Südwest e.V.

In den Diskussionen und in den abschließenden Workshops ging es viel um die Frage, wie man Menschen dazu bringt, auf eine andere oder neue Mobilitätsform umzusteigen. Eine „Mobilität, die im Alltag ankommt“ ist erforderlich. Das Auto als das Verkehrsmittel erster Wahl kann nur durch die Attraktivitätssteigerung und Bewerbung alternativer Verkehrsmittel (z.B. ÖPNV oder Fahrrad) erreicht werden. Hierzu ist eine entsprechende Kommunikation und Transparenz erforderlich, um zum einen die nötige Akzeptanz für Maßnahmen (z.B. Radwege) aber auch einen generell höheren Bekanntheitsgrad der Alternativen zu erreichen. Im Hinblick auf die Internationalen Bauausstellung „IBA – Räumen der Mobilität“, die eine Chance für unsere Region bieten kann, wurde festgehalten, dass das Regionalmanagement eine sehr gute Grundlage bietet, um gemeinsam auf die IBA hinzuarbeiten. Eine gute Vorbereitung ist wichtig und extrem nützlich, wenn es später um die Realisierung konkreter Projekte geht. Das Format und die Inhalte der Regionalkonferenz wurden von Seiten der Teilnehmenden als gut und nützlich bewertet. Beim RMMSW e.V. ist viel positives Feedback eingegangen, aber auch der Wunsch nach mehr Raum für Diskussion und noch mehr Austausch untereinander. 

Kreisbote

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