MTV Berg
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Bernard Crnjak und die Berger mussten im Heimspiel gegen Hertha München mit 1:2 die Segel streichen.

„Das war nur Kreisliga-Fußball“ 

MTV Berg enttäuscht gegen Hertha - 1:2 Heimniederlage vergrößert Bergs Abstiegssorgen

Berg - Die Chance den Anschluss zum Mittelfeld herzustellen hat der MTV Berg verpasst. Nach den vier Punkten aus den letzten beiden Spielen gegen starke Gegner musste die Truppe von Coach Wolfgang Krebs in der Heimpartie gegen den FC Hertha München einen ordentlichen Nackenschlag einstecken. Durch die 1:2 Niederlage ging es für den MTV in den Fahrstuhl nach unten auf Platz zwölf.

„Das war nur Kreisliga-Fußball“, ärgerte sich Krebs nach der schwachen Vorstellung seiner Truppe gegen die Hertha, die seine Mannschaft mit einem Sieg in der Tabelle überholt hätte. Die Ausfälle von Kapitän Tim Kayser, Philip Binder und Patrick Allihn wollte Krebs nicht als Ausrede gelten lassen. „Der Gegner wäre auch so zu schlagen gewesen“, machte der MTV-Coach deutlich. Sein Team bekam gegen die durchaus offensiv ausgerichteten Gäste einige Räume geboten. Den nutzten die Berger aber zu wenig. „Wir haben die Angriffe nicht gut zu Ende gespielt“, ärgerte sich Krebs, nachdem die Zuspiele meist zu ungenau kamen, um Gefahr heraufzubeschwören. Dazu leisteten sich die Gastgeber in der Defensive einige Nachlässigkeiten, die von der Hertha prompt bestraft wurden. Bei einem Einwurf ging der MTV nicht konsequent genug zur Sache, so dass Pascal Blaß zum 0:1 einnetzte. Ein paar Minuten später kam es für die Berger noch dicker. Nach einer Freistoßflanke fälschte Max Simm einen Kopfball von John Edebiri (35.) unglücklich zum 0:2 in den eigenen Kasten ab.

MTV-Keeper Markus Hartmannsgruber war wie schon davor chancenlos. In der zweiten Hälfte versuchten die Hausherren alles um die Partie zu wenden. Nachwuchsmann Luca Bücker (70.) machte die Partie mit seinem erstes Bezirksliga-Tor aus gut 20 Metern noch mal spannend. Die Schlussoffensive der Gastgeber, die nach Gelb-Rot (91.) gegen Edibiri auch noch in Überzahl spielten, brachte aber nichts mehr ein, so dass die MTV-Spieler mit hängenden Köpfen vom Platz schlichen. Am Samstag (14.30 Uhr) wartet auf die Berger beim FC Penzberg eine erneut schwere Aufgabe, wobei sich die Krebs-Elf zuletzt gegen Teams aus der Spitzengruppe leichter taten, als gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller.

Roland Halmel

Quelle: Kreisbote

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