Fußball
+
Ein Fußball liegt auf dem Rasen.

Erst Schützenfest, dann Zittersieg

Planegg-Krailling holte zwei zwei Siegen gegen Herakles und Anadolu innerhalb von vier Tagen

Würmtal - Die spielfreie Zeit nach dem Auftakterfolg gegen Laim wusste der SV Planegg-Krailling zu nutzen. Beim Herakles SV kehrte die Elf von Trainer Manuel Eisgruber mit einem 12:0 Schützenfest in den Spielbetrieb zurück. Unnötig spannend machte es der SVP dann im ersten Heimspiel gegen den FC Anadolu Bayern, das nach einer 3:0 Führung noch eng wurde. Letztlich holte die Eisgruber Truppe mit 3:2 aber den dritten Saisonsieg.

„Das, es so spannend wurde, war auch mein Fehler“, meinte Eisgruber, nachdem er in der Schlussphase gegen Anadolu wechselte und so bei seinem Team die Stabilität flöten ging. Nach einem Freistoß schoss Patrick Ochsendorf (30.) die Hausherren zunächst in Front. Nach einer guten Stunde nutzte Ochsendorf einen langen Abschlag von SVP-Keeper Sven Krost zum 2:0 (62.). Nachdem Ochsendorf (67.) wenig später auch noch zum dritten Mal einnetzte, schien die Partie gelaufen. Noch dazu kassierte Gianluca Simari von den Gästen einen Platzverweis (81.). Trotz Unterzahl kämpfte sich Anadolu aber noch mal heran. Per Freistoß markierte Emre Eser (86.) das 1:3 und Mehmet Ayvaz (89.) gelang durch einen Elfmetertreffer der Anschluss. Danach verteidigten die Planegger ihren geschrumpften Vorsprung bis zum Abpfiff. Einbahnstraßenfußball gab es zuvor bei Herakles. Ab der 20.Minute erzielte der SVP in regelmäßigen Abständen die Tore. „Die Jungs haben einfach nicht aufgehört, schöne Tore zu schießen“, freute sich Eisgruber über den Torhunger. Dreimal Ochendorf (20.,37.,40.), zweimal Hüseyin Memet (58.,82.), dazu Fabian Egger (29.) David Velickovski (30.), Stefanos Bavas (57.), Benjamin Stadler (60.), Leonardo Pfleiderer (86.), Philip Sterr (87.) und Fjodor Kholodkov (89.) machten am Ende den höchsten SVP-Sieg seit Jahren perfekt. Mehr Gegenwehr dürfte auf die Planegger am Sonntag (14 Uhr) beim Auftritt beim FC Neuhadern warten.

Roland Halmel

Quelle: Kreisbote

Auch interessant

Kommentare