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Sirenenwarnung auch im Landkreis Starnberg und im Würmtal

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Ein landesweiter Probealarm soll die Menschen sensibilisieren, sich bei Katastrophen entsprechend zu verhalten.
Ein landesweiter Probealarm soll die Menschen sensibilisieren, sich bei Katastrophen entsprechend zu verhalten. © PantherMedia

Landkreis Starnberg/Würmtal - Das Datum für den landesweit einheitlichen Probealarm steht fest: Am Donnerstag, 12. Mai, werden in weiten Teilen Bayerns um 11 Uhr die Sirenen für eine Minute einen Heulton aussenden.

Im Landkreis München erfolgt lediglich in den Gemeinden Ottobrunn und Neubiberg eine Sirenenwarnung sowie eine private Sirene der Firma Merck Schuchardt in Hohenbrunn. Im Landkreis Starnberg beteiligt sich unter anderem die Gemeinde Gauting mit zwei Sirenen in Gauting (Rathaus, mobile Anlage an der Frühlingsstraße) sowie mit je einer Sirene in den Ortsteilen Stockdorf, Buchendorf, Unterbrunn, Oberbrunn und Hausen. Ergänzend zu den Sirenen wird das Landratsamt Starnberg eine Testwarnung über die Warn-App NINA absetzen; der Landkreis München zu NINA auch über KATWARN.

Der Sirenen-Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Getestet wird ein nicht unterbrochener, auf- und abschwellender Heulton in der Dauer von einer Minute. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit, wie beispielsweise Naturgefahren, Schadstoffaustritte oder ähnliches veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten, Nachrichten der Warn-App NINA abzurufen und möglicherweise auf Lautsprecherdurchsagen der örtlichen Einsatzkräfte zu achten. „Wichtig ist es, den Unterschied zum dreimal aufheulenden Warnton mit jeweils kurzer Pause, der ausschließlich zur Alarmierung der Feuerwehr gedacht ist, zu kennen“, so der Starnberger Landrat Stefan Frey. Fragen und Antworten sowie eine Beschreibung der Sirenensignale, auch zum Anhören, gibt es unter www.stmi.bayern.de/sus/katastrophenschutz/warnungundinformation/sirenenundlautsprecher.

„Wer die Warn-App NINA auf seinem Smartphone noch nicht installiert hat, sollte das schleunigst nachholen“, empfiehlt Frey. „Denn auch die App wird am 12. Mai getestet. So hat jeder die Möglichkeit zu schauen, ob die Warnung funktioniert“. Die Warn-App NINA kann in den gängigen App-Stores heruntergeladen werden.

Weitere Infos zur App gibt es unter www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warn-App-NINA/warn-app-nina_node.html.

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