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Sportabzeichen-Absolventen der letzten Jahre halten 
endlich ihre Medaillen in den Händen

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BLSV
Endlich wieder gemeinsam feiern! Der BLSV-Starnberg feiert gemeinsam mit Landrat Stefan Frey die Vereine und Sportabzeichen-Wiederholer der letzten Jahre. © BLSV

Landkreis - Nach einer langen Corona-Pause wurden vor Kurzem die Preisträger des Sportabzeichen-Wettbewerbs im Landkreis Starnberg der letzten drei Jahre im Andechser Hof in Herrsching gekürt. Die Ehrung wurde vom BLSV-Kreisvorsitzenden Walter Moser und der Referentin für das Sportabzeichen Bettina Nickl durchgeführt, die auch mehrere Vereinssportler, die das Sportabzeichen schon seit einigen Jahrzehnten ablegen, beglückwünschen durften. Als Ehrengast war Landrat Stefan Frey anwesend.

Das Deutsche Sportabzeichen erfreute sich im letzten Vor-Corona-Jahr wieder zunehmender Beliebtheit: Im Landkreis Starnberg wurden insgesamt 506 Abzeichen abgelegt und damit mehr als 2018. Besonders hervorzuheben ist, dass immer mehr Kinder- und Jugendliche Spaß am Sportabzeichen haben – 2019 waren es 338. Hier zeichnen sich die Vereine durch eine hervorragende Nachwuchsarbeit aus, die hoffentlich auch nach Corona die jüngere Generation wieder zum Sporttreiben motiviert. Beim Wettkampf um den Verein mit den meisten abgelegten Abzeichen gab es wieder eine kleine Überraschung: Der SC Wörthsee konnte sich mit 116 Abzeichen gegen den TSV Tutzing (82 Abzeichen) durchsetzen und den Wanderpokal wieder mit nach Hause nehmen.In den Corona-Jahren 2020 und 2021 konnten die Trainer trotz aller Widrigkeiten ihre tolle Arbeit fortsetzen und ihre Sportler motivieren. 2020 konnten 244 Sportabzeichen gezählt werden. 132 Kinder und Jugendliche und 113 Erwachsene ließen sich auch von der Pandemie die Motivation nicht nehmen. 2021 durften die Vereine im Landkreis Starnberg immer noch 181 Sportabzeichen verleihen. 

Corona-Sonderpokal verliehen

Für die Jahre 2020 und 2021 wurde ein Corona-Sonderpokal an den Verein mit den meisten abgelegten Abzeichen verliehen und in beiden Jahren konnte sich der TV Planegg-Krailling durchsetzen. Die Ehrung der sogenannten „Wiederholer“, die seit Jahrzehnten das Sportabzeichen ablegen, ist eine schöne Tradition und unter großem Applaus konnten dieses Jahr viele Sportler mit Ehrengaben ausgezeichnet werden.

Besondere Ehrungen

Der Starnberger Kreisverband des Bayerischen Landes-Sportverbandes ehrte für 25 Wiederholer: Angelika Barth, Fritz Barth, Günther Zentgraf, Peter Papenbrok (alle TV Planegg-Krailling), für 30 Wiederholer: Klaus Müller (Gautinger SC), Ullrich Richter, Ulla Zerkaulen, Franziska Siebzehnrübl (alle TSV Gilching-Argelsried), Annette Achtelik (TV Planegg-Krailling), für 35 Wiederholer: Annelies Stößner, Regina Heisig (beide TSV Gilching-Argelsried), Michael Fuchs (TV Planegg-Krailling), Dr. Kai Lamottke (TSV Tutzing), für 40 Wiederholer: Dr. Heinrich Henschel, Dr. Hans-Joachim Kniehl, Werner Lanzl (alle TSV Tutzing), für 45 Wiederholer: Dr. Heinz Thomae (TSV Tutzing), Gerti Zengerl (TSV Feldafing), Gertraud Krause (TSV Starnberg), für 50 Wiederholer: Peter van Rensen (TSV Feldafing), Dirk Rosenberg (TSV Tutzing).

Erstmals in der Historie des Sportabzeichen-Wettbewerbs im Landkreis Starnberg konnten auch drei Sportler mit Beeinträchtigungen geehrt werden. Sie hatten ihre Leistungen im Rahmen des 14. Spiel- und Sportfestes im Juli 2019 in Söcking abgelegt. Für ihre großartigen Leistungen erhielten Thomas Müller das Sportabzeichen in Bronze mit Urkunde, Jan Proske das Sportabzeichen in Silber mit Urkunde und Tobias Seilmeier das Sportabzeichen in Gold mit Urkunde.

Die Sportabzeichen-Prüfer Heinrich Henschel, Sylvia Penker-Haindl und Doris Meszaros hatten sich intensiv mit den speziellen Anforderungen für Menschen mit Beeinträchtigungen befasst und damit diese Leistungen erst ermöglicht.

Henschel beendet Prüfertätigkeit

Einen besonderen Applaus und ein Ehrengeschenk des Sportkreises erhielt der Sportabzeichen-Prüfer Heinrich Henschel vom TSV Tutzing. Er beendet nach fast 40 Jahren ehrenamtlicher Arbeit seine Prüfertätigkeit.

Kreisbote

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