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Über 30 Prozent mehr Sterbefälle - auch im Landkreis Starnberg

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In Bayern starben im Vergleich zu den Vorjahren im November 2021 über 30 Prozent mehr Menschen.
In Bayern starben im Vergleich zu den Vorjahren im November 2021 über 30 Prozent mehr Menschen. © Symbolfoto/panthermedia

Region - Wie das Expertenteam des Bayerischen Landesamts für Statistik nach der Auswertung vorläufiger Daten mitteilt, verstarben im November 2021 nach derzeitigem Datenstand 14.521 Personen. Damit lag die Zahl der Sterbefälle im Freistaat im November 2021 um 32 Prozent über der durchschnittlichen Anzahl an Verstorbenen in den Jahren 2016 bis 2019 mit 11.003 Personen. Wie sich die Zahlen im Landkreis Starnberg entwickelten.

169 Sterbefälle im Landkreis Starnberg im November 2021

In Bayern fiel die Zahl der Sterbefälle im November 2021 höher aus als im November des Jahres 2020, wo 12.444 Sterbefälle verzeichnet wurden. Das gleiche Bild zeigt sich im Landkreis Starnberg. In diesem Bereich lag die Anzahl der Sterbefälle mit 169 im November vergangenen Jahres im Vergleich zu den Monaten der vergangenen drei Jahre am höchsten. Im November 2020 lag sie bei 106 und im November 2019 bei 105.

Mehr Tote durch die Corona-Pandemie

Im Dezember 2021 fiel sie wieder - auf 123. Auch dieses Zahl ist im Vergleich zu den Vorjahren (2020: 120, 2019: 104) hoch, wie das Bayerische Landesamt für Statistik in der Statistik über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Sterblichkeit in Bayern ausführt. Bereits im Januar 2021 weist die Statistik eine hohe Zahl an Sterbefällen auf. Mit 161 liegt sie im Landkreis Starnberg deutlich über den Werten von 2020 mit 135 und 2019 mit 111. Im Februar 2021 ging die Zahl der Sterbefälle auf 113 zurück, im März 2021 stieg sie wieder auf 141. Sie blieb auch in den wärmeren Monaten hoch und bis auf drei Monate über den Werten des Vorjahres: April 93, Mai 103, Juni 116, Juli 96, August 111, September 107 und Oktober 115. 2020 lagen die Werte im April bei 131, im Mai bei 111 und im Oktober bei 118.

Über 40 Prozent mehr Sterbefälle bei Personen ab 80 Jahren

Eine Differenzierung nach Altersgruppen in der Statistik zeigt, dass der Anstieg der Sterbefallzahlen im Freistaat vor allem auf erhöhte Sterbefallzahlen in der Gruppe der 80-Jährigen und Älteren zurückzuführen ist. Im November 2021 überstieg die Zahl der Verstorbenen in dieser Altersgruppe den Vergleichswert aus den Vorjahren um 42,2 Prozent. Anders als in den unmittelbaren Vormonaten lag im November 2021 jedoch auch die Zahl der Verstorbenen im Alter von 60 bis 79 Jahren mit einem Anstieg um 19, 7 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

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