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Warnung vor politischer Hängepartie: Bayerische Wirtschaft fordert schnelle Einigung bei der Regierungsbildung

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Spitzenkandidaten aller Parteien sitzen im TV-Studio in der Elefantenrunde.
Traditionelle Berliner Runde: Nach der Bundestagswahl diskutieren die Spitzenkandidaten aller Parteien die Ergebnisse in der Elefantenrunde. © Sebastian Gollnow/dpa

Landkreis - Kaum ist die Wahl geschlagen werden, da werden schon erste Forderungen an die künftige Bundesregierung gestellt. Die Bayerische Wirtschaft steht hier besonders im Blick. Auch im Landkreis Starnberg erhoffen sich Unternehmen nun mehr wirtschaftliche Stabilität und vor allem Rückendeckung seitens der Politik.

„Nach mehr als eineinhalb Jahren Pandemie und teils massiven Einschränkungen für weite Teile der Wirtschaft brauchen die Unternehmen endlich wieder Planungssicherheit und Signale des wirtschaftlichen Neustarts“, betont Klaus Josef Lutz, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK). Zähe und ideologisch geführte Gespräche zwischen den Parteien nutzten dabei niemanden. Es brauche vielmehr Tempo und Gestaltungswillen, damit die großen Baustellen hierzulande angegangen werden. „Die Unternehmen benötigen ambitionierte und verlässliche Entscheidungen - und ein entschlossenes, umsetzungsstarkes Regierungshandeln“, fordert Lutz mit Blick auf die baldigen parteilichen Sondierungsgespräche.

Rund 90 Prozent der Unternehmen im Freistaat, darunter auch Betriebe im Landkreis Starnberg, erwarten laut einer BIHK-Umfrage von der neuen Bundesregierung, die staatlichen Strukturen und Prozesse zu entschlacken, zu digitalisieren und zu beschleunigen. „Die Pandemie hat uns schonungslos die Versäumnisse vor Augen geführt und gezeigt: Es ist Zeit für umfassende Erneuerung“, mahnt BIHK-Präsident Lutz. 

Kreisbote

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