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Weihnachtsfreude schenken bei den Johannitern in Herrsching

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Bei den Johannitern in Herrsching gab es auch dieses Jahr Geschenke für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Bei den Johannitern in Herrsching gab es auch dieses Jahr Geschenke für die Bewohnerinnen und Bewohner. © Johanniter

Herrsching – Weihnachten, das ist für viele ein Fest mit den Liebsten, mit Geschenken und viel Zeit füreinander. Doch nicht jeder kann Weihnachten nach seinen Vorstellungen feiern. Etwa, weil die Kinder im Ausland leben oder weil es gar keine Angehörigen mehr gibt. So geht es einigen der 80 Seniorinnen und Senioren im Johanniter-Haus in der Reineckestraße in Herrsching. Deshalb hat sich das Team des Sozialen Dienstes vergangenes Jahr eine ganz besondere Aktion ausgedacht, die es den Bewohnerinnen und Bewohnern auch dieses Jahr ermöglicht, etwas vom Glanz von Weihnachten zu erleben.

„Die Betreuungskräfte haben mit den Bewohnern nette Gespräche geführt und sie gefragt, was sie sich zu Weihnachten wünschen“, erklärt die Einrichtungsleiterin Martina Eßbach die Aktion. Ganz praktische Wünsche seien dieses Jahr dabei geäußert worden, von Kleidungsstücken wie Kuschelsocken, Schal und Unterhosen bis hin zu Spielen – Puzzle, Mandala-Malbuch und Brettspiel. Auch mit besonderen Düften und Pflegeprodukten, einer Puppe und Dekorationsartikeln werden die Herrschaften im Johanniter-Haus dieses Jahr an Heiligabend überrascht. Denn die Belegschaft gestaltete Zettel mit den Wünschen und heftete sie an einen großen Christbaum im Haus. Anschließend nahmen Bürger aus Herrsching und Umgebung, die auf die Aktion aufmerksam geworden waren, die Zettel ab und besorgten die Geschenkartikel. „Einige waren sogar enttäuscht, weil sie am Ende keine Wunschzettel mehr am Baum vorfanden“, erklärt Martina Eßbach den Zuspruch seitens der Bevölkerung.

Johanniter Herrsching: Ein schwieriges Jahr mit der Pandemie

„Nicht alle haben Angehörige in der Nähe“, weiß sie. Das ist der Grund, warum die Aktion 2019 gestartet wurde. Es gebe beispielsweise Bewohner, deren Kinder im Ausland lebten und durch die Pandemie nicht einreisen könnten.

Voller Freude seien die hübsch eingepackten Geschenke dieser Tage von Bürgerinnen und Bürgern abgegeben worden. „Ausschließlich in strahlende Gesichter“ habe sie geblickt. Die Situation mit der Corona-Pandemie in diesem Jahr sei nicht leicht gewesen. Der Zugang ins Johanniter-Haus sei jedoch mit Hygienemaßnahmen möglich gewesen und man habe miteiander „fensterln“ können.

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