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WWK Volleys drehen Satzrückstand in Königs Wusterhausen in 3:2 Erfolg 

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Volleyball
Überragender Mann auf Seiten der Herrschinger in Königs Wusterhausen war Tim Peter. Der Kapitän sammelte 23 Punkten und holte sich damit zurecht die goldene MVP-Medaille. © Halmel

Herrsching - Der Start in die Zwischenrunde der Teams auf den Plätzen fünf bis acht ist den WWK Volleys Herrsching gelungen. Bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen feierte die Mannschaft von Coach Max Hauser einen knappen, aber nicht unverdienten 3:2 (25:16, 18:25, 25:27, 25:20,15:10)-Auswärtssieg. 

„Was für ein Fight“, lobte Hauser das engagierte Auftreten seiner Truppe. „Vor allem, weil wir nie aufgehört haben und immer weiter versucht haben, das Spiel zu drehen, obwohl es zwischendurch eher nicht nach einem Sieg aussah“, ergänzte Hauser zufrieden. Zu welchen Leistungen seine Mannen fähig sind, zeigten sie bereits im ersten Satz. Nicht zuletzt aufgrund des Comeback von Jordi Ramon Ferragut starteten die Gäste gut ins Spiel. Der Spanier hatte einige gute Szenen im Aufschlag. Zudem stabilisierte sich die Annahme der WWK Volleys im Laufe des Spiels. Dorde Ilic läutete die Schlussphase mit einem Service-Winner zum 17:14 ein. Luke Herr ließ eine starke Serie folgen, ehe Kapitän Tim Peter den Satz mit zwei Assen zum 25:16 vollendete. Danach leisteten sich die Herrschinger ein Tief, das bis zum 7:13 andauerte.

Dem Rückstand rannten die Gäste aber bis zum Satzende vergeblich hinterher. Letztlich glich Königs Wusterhausen durch ein 25:18 aus. Im dritten Durchgang wurde die Partie zunehmend emotional. Beim Stand von 5:4 für sein Team beschwerte sich Hauser vehement, weil er einen Ball der Gastgeber im Aus gesehen hatte. Das Wortgefecht mit dem Unparteiischen brachte außer einer roten Karte für den WWK Volleys Coach nichts ein. Seine Truppe duellierte sich danach auf Augenhöhe mit den Hausherren. Wobei die Herrschinger beim 25:27 das schlechtere Ende für sich hatten. Der Satzverlust brachte die Gäste aber nicht aus dem Konzept. Das konzentrierte Spiel bescherte den Herrschingern im vierten Durchgang eine 11:9-Führung. Eine Aufschlagserie machten schließlich den 25:20 Erfolg und den Satzausgleich perfekt. Den Schwung nahmen die WWK Volleys auch in das abschließende Tiebreak mit. Die Gäste dominierten über weite Strecken das Geschehen, bis Jonas Kaminski nach 118 Minuten den Matchball zum Sieg der Herrschinger verwandelte.

Am Samstag (17.30 Uhr, Nikolaushalle) erwarten die Ammerseer nun die Helios Grizzlys Giesen, die mit einer 1:3 Heimniederlage gegen Lüneburg in die Runde starteten..

Roland Halmel

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