1. Startseite
  2. Lokales
  3. Starnberg

Kreisverkehr Maxhof: Ministerium gefordert

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null

Pöcking - Eine Frage fürs Ministerium: Die Oberste Baubehörde des Freistaates soll sich noch einmal überlegen, ob sie an der B2 am Knoten Maxhof südlich von Starnberg nicht doch einen Kreisverkehr zulassen will. Bisher nämlich ist das Innenministerium dagegen.

Lesen Sie auch:

Mega-Kreisel am Maxhof funktioniert

Derzeit plant das Staatliche Bauamt Weilheim eine so genannte Trompete, ein System aus Auf- und Abfahrten mit einer Unterführung. Das wollen zumindest die Pöckinger, auf deren Gemeindegebiet der Knoten liegt, nicht. Die Stadt Starnberg hat sich noch nicht entschieden, Ende des Monats will der Stadtrat ein Votum abgeben.

Dass ein Kreisel seitens der Planungsbehörde bislang abgelehnt wurde, hat jedoch nichts mit der Behörde zu tun, sondern mit der Linie des Freistaates. Für dieses Teilstück der viel befahrenen B2 nämlich sind Kreisel unerwünscht. Grund: Ein Kreisverkehr sorgt immer für einen kleinen Stau und ein kurzes Stocken des Verkehrs, und dass will man im Innenministerium offenbar nicht. Das Staatliche Bauamt hat daher darum gebeten, diese Position erneut zu prüfen.

Ein Kreisverkehr an dieser Stelle müsste 60 bis 70 Meter im Durchmesser haben und zwie Fahrspuren. Die Trompete kostet groben Schätzungen zufolge rund drei Millionen Euro, ein Kreisel dagegen nur 0,5 Millionen Euro.

Auch interessant

Kommentare