Viel Mühe, viel Erfolg: Die Kinder des Starnberger Heimat- und Volkstrachtenvereins übten wochenlang für ihr Krippenspiel, das sie am Sonntag zweimal aufführten. Foto: Jaksch

Wochenlang geübt - mit Mamas Hilfe

Starnberg - Die Starnberger Trachtenjugend hat ein Krippenspiel einstudiert - und das, obwohl einige Darsteller noch gar nicht lesen können.

Wer weiß eigentlich, was Weihnachten ist? Um diese Frage beantworten zu können, reisten die Kinder der Starnberger Trachtenjugend am Sonntag zweimal in die Vergangenheit zurück. Im Vereinsheim brachte die Gruppe von Andrea und Pauline Mittermayr ihr Krippenspiel auf die Bühne.

Seit Anfang November haben die Schauspielern zwischen vier und fünfzehn Jahren zweimal die Woche geprobt. „Anfangs hatten wir noch ein paar Schwierigkeiten mit dem Text, aber in der Generalprobe hat dann schon alles gepasst“, erzählte Pauline Mittermayr (21). Fast alle Kinder sind auch im Trachtenverein und seit Jahren dabei. Ronja (6) war zum ersten Mal im Ensemble, durfte aber schon einen der Könige spielen: „Meine Mama hat mir dabei geholfen, den Text zu lernen, weil ich noch nicht lesen kann.“

Zu Anfang des Stücks sieht man auf der Bühne eine Schulszene. Auf die Frage des Lehrers (Felix Friedrich, 15), was Weihnachten für sie bedeutet, antworten die Schüler nur „Geschenke“. Um die wahre Weihnachtsgeschichte herauszufinden, reisen sie zurück zu den Hirten, den Wirten, den Königen und natürlich zu Maria und Josef.

Untermalt wurde das Stück von der Musikgruppe unter der Leitung von Rita Novak und der Singgruppe von Barbara Pfaffinger. Nach der zweiten Aufführung schaute auch noch der Nikolaus, wenn auch verspätet, mit Geschenken vorbei. Die meisten jungen Schauspieler wollen nächstes Jahr wieder mitmachen. So auch Martin (12), der die Rolle von Josef übernehmen durfte: „Ich spiele jetzt schon zum dritten Mal mit. Auch wenn es dieses Jahr schwer war, den Text zu lernen, weil ich als Hauptfigur sehr viel sage, will ich nächstes Jahr wieder mitmachen – wenn ich neben der Schule noch genug Zeit habe.“

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