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Lob und Kritik wegen Friedhofs-Umgestaltung

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Licht und Schatten: Über das neue Aussehen des Friedhofs bei Gut Rieden scheiden sich die Geister. Foto: schuhbauer-von Jena
Licht und Schatten: Über das neue Aussehen des Friedhofs bei Gut Rieden scheiden sich die Geister. Foto: schuhbauer-von Jena

Starnberg - Der Friedhof auf Gut Rieden hat ein neues Gesicht. Einigen gefällt's, anderen wiederum gar nicht.

Alte Fichten und Sträucher sind im Zuge einer Umgestaltung entfernt worden. „Die mussten langsam mal weg“, sagt Josef Ambacher, Kirchenpfleger der katholischen Pfarrgemeinde St. Maria Starnberg. Nach 20 Jahren habe man endlich wieder sauber machen müssen.

Die Maßnahme stieß jedoch auch auf Unmut. So beschwert sich etwa Sabine Karl, die gemeinsam mit Konrad Bayer ein Familiengrab auf dem Friedhof unterhält, über „diesen höchst unsensiblen Umgang mit einem über Jahrhunderte gewachsenen Ensemble“. Des Weiteren sei durch die Fällarbeiten sogar ihr Grab beschädigt worden: Das Kreuz am Rande des Doppelgrabs sei nun zerstört.

Davon weiß Josef Ambacher nichts. Den Unmut über die Umgestaltung an sich kann er nicht nachvollziehen: „Es haben sich viele Grabinhaber bei uns gemeldet und gesagt, dass es jetzt besser wäre als vorher."

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