Garmischer Autobahn A 95

Kurze Baustelle, langer Stau

700 Meter Baustelle haben am Mittwoch auf der Garmischer Autobahn einen mehr als fünf Kilometer langen Stau verursacht. Die gute Nachricht: Die Arbeiten sind voraussichtlich nach einem Tag vorbei. 

Eigentlich geht es für die Pendler und Ausflügler in Richtung Berge auf der Garmischer Autobahn A 95 in der Früh immer ruhig zu, meistens brausen sie am morgendlichen Stau auf der Gegenfahrbahn Richtung München vorbei. Am Montag war alles anders: Die Autofahrer in Richtung München konnten wegen der Ferien endlich mal ordentlich fahren, die in Richtung Garmisch standen eine halbe Stunde im Stau. Grund: Die Autobahndirektion Südbayern richtet kurz vor dem Starnberger Kreuz zwei von drei Fahrstreifen für den Winter her. 

Am Mittwoch wurde das Stück neu asphaltiert, das bei den großen Erneuerungsarbeiten im vergangenen Jahr ausgelassen wurde, weil an dieser Stelle der Umleitungsverkehr auf die Gegenfahrbahn geleitet wurde. "Das ist ein Reststück von 700 Metern, bei dem der Asphalt ausgemergelt ist", sagt der Sprecher der Autobahndirektion Südbayern, Josef Seebacher. Das könnte im kommenden Winter Probleme bereiten, deshalb werde das Stück neu asphaltiert. Betroffen sind die mittlere und die linke Spur, wo seit sechs Uhr morgens gearbeitet wird. 

Probleme gab es am Morgen, als ein Auto eine Panne hatte und sein Fahrer den Wagen auf der Baustelle abstellte. "Er hat sich mitten in die Baustelle gestellt", sagt Seebacher. Er vermutet, dass das der Grund für den langen Stau am Morgen war.  Gegen halb elf war der lange Stau wieder aufgelöst. 

Wegen der Arbeiten war die Fahrbahn von drei auf einen Fahrstreifen verengt, im Bereich der Baustelle kurz vor dem Wangener Parkplatz dürfen die Autofahrer auch den Standstreifen nutzen. 

Voraussichtlich am Nachmittag fangen die Arbeiter an, ihre Sachen wieder einzupacken. Am Donnerstag, so Seebacher, dürfte es keine Behinderungen mehr geben. 

Rubriklistenbild: © dpa

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