Ladestationen in Starnberg

Gratis-Strom nur noch mit Karte

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Starnberg - Bei den beiden Ladestationen für E-Autos in der Starnberger Innenstadt gibt es eine Änderung - nicht am Strom, sondern bei der Bezahlung.

Seit August des vergangenen Jahres können Fahrer von Elektroautos in Starnberg an zwei Ladestationen an der Ludwigstraße 6 ihre Fahrzeuge kostenlos auftanken (wir berichteten). Ein Service, der offenbar gut angenommen wird, wie Peter Schroffenegger von der Betreiberfirma Eluminocity auf Anfrage mitteilt. Im Laufe eines Jahres seien immerhin rund 4000 Kilowattstunden Energie geladen worden. Rechne man mit rund fünf Kilowattstunden pro Ladung und Auto, dann könne man davon ausgehen, dass an den beiden Säulen jeweils rund 400 Autos Strom getankt haben. Die Energiekosten übernimmt hierfür die Stadt Starnberg, die laut Schroffenegger auch über eine Erweiterung des Ladesäulennetzes nachdenkt. Wo genau die neuen Standorte entstehen sollen, darüber dürfe er aber noch nichts sagen.

Die von seiner Firma betriebenen Ladestationen sind dabei an Laternenmasten angebracht um Platz zu sparen. Allerdings kann man laut einer Pressemitteilung der Stadt in Zukunft nicht mehr ganz so einfach den Stecker anschließen und Gratisstrom tanken. Vielmehr braucht man dafür entweder eine der neuen RFID-Karten, die von den Firmen Ladenetz oder Hubject ausgegeben werden. Eine solche Karte koste, wenn sie denn einmal beantragt wurde, nur ein paar Euro. Wer diesen Aufwand scheut, der könne auch ganz einfach den QR-Code, der auf der Ladestation steht, einscannen, so Schroffenegger weiter. Das gehe mit jedem QR-Scanner, die es zuhauf in den Appstores moderner Smartphones gebe. Doch warum das Ganze? „Die Stadt möchte das Ladeverhalten analysieren, um den Einsatz von Ladestationen zu optimieren“, heißt es dazu.

Rubriklistenbild: © dpa

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