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Das läuft rund: Maxhof-Kreisel schon 2012?

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Es geht rund: Der Kreisverkehr am Maxhof könnte schon nächstes Jahr gebaut werden.

Starnberg/Pöcking - Schnell, schneller, Kreisverkehr: Der Umbau des Knotens Maxhof an der B2 zwischen Starnberg und Pöcking könnte schon im nächsten Jahr realisiert werden. Dann wird einiges bewegt.

Vor allem Unmengen an Erdreich, denn der Kreisverkehr mit einem Durchmesser von rund 70 Meter wird zwei bis drei Meter tiefer angelegt als die heutige Kreuzung. Die sei unfallträchtig und "funktioniert nicht richtig", erklärte Stephanie Kürmeier vom Staatlichen Bauamt Weilheim bei der Vorstellung der Planungen am Montagabend im Starnberger Stadtrat. Der hatte die eigentlich nur zur Kenntnis zu nehmen - die Kreuzung liegt größtenteils auf Pöckinger Gebiet, Bauherr ist der Bund. 

Widerspruch kam nicht - schließlich hatten beide Gemeinden massiv auf die Kreisel-Lösung gedrängt und sich gegen andere Lösungen ausgesprochen. Letztlich hatten sie sich gegen den Freistaat durchgesetzt. Wenig Begeisterung hatte der Plan B der Behörde hervorgerufen, falls der Kreisel eines Tages die Blechlawine nicht mehr bewältigen kann: ein Overfly, eine Brücke über den Kreisel. An dessen Realisierung werde nicht gedacht, betonte Kürmeier. Bis das nötig sei, gebe es noch viele andere Möglichkeiten.

Gute Nachrichten hatte sie hinsichtlich der Finanzierung. Vorige Woche habe man Gespräche geführt, einem Bau bereits im kommenden Jahr stehe nur eines im Weg: der Grunderwerb. Klappt der, kann gebaut werden. Wegen der guten Aussichten drängt das Bauamt auf Wünsche der Kommunen, wie sie Nebenanlagen - Radwege vor allem - gestaltet sehen wollen. Speziell bei den Radwegen ist die Sache schwierig: Über vierspurige Teile kann man ihn nicht führen, unten durch ist wegen des Grundwassers eine komplizierte Angelegenheit. Eine Lösung könnte der Ausbau der Unterführung am Ortseingang von Starnberg in Neusöcking sein.

Die Stadträte wollen vor allem eine Verbesserung der Querungssituation nahe dem Abzweig zur Kaserne. Dafür laufen im Staatlichen Bauamt bereits Planungen, die jedoch nocht nicht sehr weit gediehen sind.

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