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Eine Würdigung der Arbeit der Landfrauen: Vizekreisbäuerin Christa Wagner, Prof. Ursula Münch, Kreisbäuerin Anita Painhofer und Pfarrer Franz von Lüninck gestalteten den Landfrauentag gestern im Andechser Florianstadl. 

Landfrauentag

Ein Lob den Bäuerinnen

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Lob von der Leiterin der Akademie für politische Bildung in Tutzing. Prof. Ursula Münch würdigte beim Landfrauentag das Engagement der Bäuerrinnen.

Andechs – Wenn sich die Landfrauen jemanden zu ihrem Landfrauentag einladen, wird sich der kaum abfällig über die Bäuerinnen äußern. Das Lob, das die Leiterin der Tutzinger Akademie für politische Bildung, Prof. Ursula Münch, den Frauen im ländlichen Bereich aussprach, war jedoch bemerkenswert: „Sie stellen soziale Heimat her, Sie sind Teil des Rechtsstaats und der Demokratie, Sie sind Rollenvorbilder“, sagte Münch im Andechser Florianstadl. Und vor allem sei das Engagement der Landfrauen nicht nur punktuell und sprunghaft, sondern konstant. Nur so könne man den Herausforderungen durch eine unübersichtliche weltpolitische Lage, eine schwindende Bedeutung der Parteien und unzufriedene Bevölkerungsschichten begegnen.

Einmal im Jahr lädt Kreisbäuerin Anita Painhofer ihre Landfrauen zu einem besonderen Nachmittag ein. Bei Kaffee und Kuchen geht es um geselliges Beisammensein, es gibt Frühlingsgestecke, Trachten und andere regionale Handwerkskunst zu sehen und zu kaufen – und es gibt auch etwas für den Geist. Diesen Part übernahm heuer die Direktorin der politischen Akademie, die über „Landfrauen tragen Verantwortung“ referierte.

Die besondere Verantwortung der Landfrauen sah Münch in der Veränderung der sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Unterschiede zwischen Stadt und Land würden in der Zukunft verschwimmen, unter anderem dank der Digitalisierung. Münch versuchte sich am Dichten einer Bauernregel: „Läuft das Breitband wie geschmiert, ist der Städter abserviert.“

Gilchings Pfarrer Franz von Lüninck machte den 300 Besucherinnen klar, dass sie bei allen an sie gestellten Anforderungen eine innere Ordnung bräuchten. „Sonst geht man unter.“ Dabei helfe eine Prioritätenliste.

Painhofers Priorität gestern war, ihren Frauen eine besondere Zeit zu widmen. Gleichzeitig gab sie ihnen auf den Weg: „Die Welt lebt davon, dass es Menschen gibt, die mehr tun als ihre Pflicht.“

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