Blitzermarathon

101 Temposünder - trotz Ansage

Starnberg - 101 Temposünder sind beim Blitzermarathon im Landkreis Starnberg in eine Kontrolle gefahren. Die Polizei kündigte an, weiter Geschwindigkeitskontrollen vorzunehmen.

Beim Blitzermarathon im Landkreis sind 101 Verkehrsteilnehmer trotz vorheriger Ankündigung der Kontrollen, der Zeiten und Orte in Geschwindigkeitsmessungen der Polizei geraten. „Geschwindigkeitskontrollen werden im Landkreis Starnberg von allen Dienststellen auch weiterhin durchgeführt und nicht nur aus Anlass eines Blitzmarathons“, betonte Johannes Bauer, Verkehrssachbearbeiter der Polizei – damit ja keiner auf die Idee kommt, er könne jetzt rasen. 

Kontrollen gab es im Bereich der Polizeiinspektionen Gauting, Herrsching und Starnberg. 19 Beamte kontrollierten an 17 Stellen insgesamt 52 Stunden zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen. 53-mal wurden Überschreitungen festgestellt, davon lagen Bauer zufolge sechs im Bereich einer Anzeige. Der Schnellste war mit 89 km/h bei erlaubten 60 km/h unterwegs auf der Pentenrieder Straße bei der KIM. Strafe: 80 Euro und drei Punkte. Die Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck schickte ebenfalls Kontrollteams in den Kreis. An zwei Stellen erwischten sie 48 Temposünder, von denen zwölf mit einer Anzeige rechnen müssen.

Der Spitzenreiter dieser Kontrollen war auf der Staatsstraße zwischen Niederpöcking und Possenhofen unterwegs – mit 109 statt erlaubter 60 km/h. Die Strafe: 160 Euro, drei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Rubriklistenbild: © dpa

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