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Hülsenfrucht mit Samen: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag lagen mehrere hundert Kilo solcher Ackerbohnen auf der Strecke zwischen Gauting und Starnberg.

Straßenverkehr

Die Ackerbohne schafft's ins Radio

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Gauting/Starnberg - Wenn auf glatten Straßen Salz gestreut wird, ist das normal. Wenn auf trockener Straße Ackerbohnen gestreut werden - nicht.

Einer Gautinger Polizeistreife sind am Mittwochnacht zwischen 23 und 0 Uhr auf der Starnberger Straße Verunreinigungen aufgefallen, die zunächst auf Kies oder Splitt hindeuteten. „Die Spur begann beim S-Bahnhof in Gauting, zog sich durchs Mühltal bis hinter Leutstetten. Teilweise waren beide Spuren massiv verschmutzt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Nach einer Verfolgung konnte ein Traktor mit Anhänger kurz vor Gut Schwaige gestoppt werden. Der Fahrer, ein 51-jähriger Starnberger, hatte mehrere Säcke Ackerbohnen geladen, von denen einer aufriss und rund 600 bis 700 Kilogramm seines Inhalts verlor. Da die Route im Mühltal stark verschmutzt war, mussten die Straßenmeisterei Gilching sowie die Feuerwehr Gauting ausrücken und die Strecke reinigen sowie Warnschilder aufstellen. Ferner wurde eine Gefahrenmeldung per Rundfunk veranlasst, da die Säuberungsarbeiten mehrere Stunden andauerten.

Die Ackerbohne wird sowohl als Futtermittel für Tiere als auch zur menschlichen Ernährung genutzt. Zur Verfütterung kommen sowohl die Samen als auch der ganze Spross.

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