Das Bauleitverfahren für den Bereich der Albers-Villa ruht derzeit in Feldafing. Foto: Jaksch

Albers-Villa: Bebauungsplan aus Eis

Garatshausen - So lange der Bayerische Landtag über die vom Kulturverein Garatshausen eingereichte Petition zur Hans-Albers-Villa nicht entscheiden hat, wird das Bebauungplanverfahren der Gemeinde Feldafing ruhen.

Der Kulturverein Garatshausen hatte bei Landtagspräsidentin Barbara Stamm eine Petition eingereicht, mit der er den Landtag darum bittet, den von der Staatsregierung geplanten Verkauf des betreffenden, direkt am Starnberger See gelegenen Grundstücks zu untersagen. Der Feldafinger Gemeinderat hat vor einigen Monaten vorsorglich ein Bebauungsplanverfahren für dieses Areal beschlossen - offenkundig wegen Bedenken, dass trotz aller mit dem Außenbereich verbundenen Beschränkungen versucht werden könnte, ganz normale Bauwerke auf diesem Grundstück durchzudrücken. Auf diese Weise hoffen die Feldafinger bei künftigen Plänen zumindest ein Wörtchen mitreden zu können.

Feldafings Bürgermeister Bernhard Sontheim (Bürgergruppe) verfolgt mit erkennbarem Interesse, dass die Verkaufspläne des CSU-geführten Finanzministeriums inzwischen sogar innerhalb der CSU auf verstärkten Widerstand stoßen. Neben CSU-Landrat Karl Roth macht sich inzwischen zum Beispiel auch die CSU-Landtagsabgeordnete Ursula Männle dafür stark, die Veräußerungsabsichten abzublasen und das Areal der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

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