Die Albers-Villa will der Freistaat verkaufen.   F:AJ

Albers-Villa: Kulturverein reicht Petition ein

Garatshausen - Der Bayerische Landtag soll den Verkauf der Hans-Albers-Villa in Garatshausen verhindern. So fordert es der Kulturverein des Dorfes in einer Petition.

In dem an Landtagspräsidentin Barbara Stamm gerichteten Schreiben bittet der Verein den Landtag, den von der Staatsregierung geplanten Verkauf der Albers-Villa zu untersagen. „Die Verkaufsanstrengungen des Freistaats widersprechen dem Artikel 141 der Bayerischen Verfassung und dem Inhalt des Kaufvertrags von 1971“, erläutert der Verein. Die 1975 verstorbene Lebensgefährtin von Hans Albers, Hansi Burg, habe dem Freistaat das Areal unter Einräumung eines lebenslangen Wohnrechts mit der Auflage übertragen, die Immobilie nach ihrem Tod der Öffentlichkeit „für Erholungszwecke“ zugänglich zu machen.

Die Immobilien Freistaat Bayern GmbH versuche seit 2003, das Anwesen meistbietend zu verkaufen. Bisher seien diese Bemühungen erfolglos geblieben. In Hinblick auf den Verfassungsartikel 141, der in seinem Satz 3 vorsehe, den freien Zugang der Allgemeinheit zu den Seen zu gewährleisten, mahnt der Kulturverein die Staataregierung: „Gerade der Freistaat als Eigentümer sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen.“

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