Die Albers-Villa in Garatshausen. Foto: SvJ

Albers-Villa: Zweite Ausschreibung verzögert sich

Garatshausen - Mit geändertem Konzept will der Freistaat einen zweiten Anlauf wagen, die Albers-Villa samt Grundstück zu versilbern. Ein symbolischer Verkauf an den Kulturverein Garatshausen kommt wohl nicht in Frage.

Mit der ersten Ausschreibung der Immobilie hatte der Freistaat - seit 1971 im Eigentum der Villa - kein Glück gehabt: Kein Interessent war bereit, den gewünschten zweistelligen Millionenbetrag locker zu machen. Sollte auch die zweite Ausschreibung nicht zum erhofften Ziel führen, werde es wohl weitergehen. Ludwig Weichselbaumer vom zuständigen Staatsbetrieb "Immobilien Freistaat Bayern" ist zuversichtlich, dass ihm eines Tages die Interessenten die Tür einrennen.

Unterdessen bekräftigen Mitglieder des Kulturvereins Garatshausen ihre Forderung, die Villa, das Grundstück und damit den Seezugang für die Öffentlichkeit freizugeben. Mit dem symbolischen Kaufpreis von einem Euro, wie vom Verein angeboten, will sich der Freistaat aber (noch) nicht zufrieden geben.

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