Anschlag auf Wörthsee-Triathlon

Steinebach - Der Wörthsee-Triathlon ist am Sonntag von einem gemeinen Anschlag überschattet worden.

Bevor sich die Radfahrer in Bewegung setzten, musste die Feuerwehr die Strecke von den Nägeln befreien: Ein Unbekannter hatte sie auf die Seestraße gestreut - Dachpappennägel mit einer Länge von bis zu vier Zentimetern, berichtet Polizeihauptkommissar Albert Huber. „Der Täter wollte damit wohl einige der Radfahrer zu Sturz bringen“, vermutet der Beamte.

Passiert ist zum Glück nicht viel: „Die Feuerwehr hat sich einen Platten gefahren“, weiß Bürgermeister Peter Flach. Der Wörthseer Rathauschef zeigte sich entsetzt von dem Vorfall: „Das ist kriminell, die Polizei wird es mit aller Härte verfolgen.“

„Das war ein Anschlag auf unsere Veranstaltung“, klagt Walter Neumann vom ausrichtenden Sportverein Funkstreife. 50 bis 60 Nägel seien auf einer Strecke von 600 Metern verteilt gewesen. Wären sie nicht entdeckt worden, hätte es zu schweren Unfällen kommen können, erklärt er. Die Radfahrer seien mit bis zu 50 Stundenkilometern unterwegs.

Wer Hinweise zur Herkunft der Nägel und auf den oder die Täter geben kann, wird dringend gebeten, sich bei der Polizei in Herrsching zu melden: Telefon (0 81 52) 9 30 20.

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