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Die Containeranlage in der Petersbrunner Straße soll bereits im März bezogen werden. Kommenden Mittwoch, 24. Februar, können sich die Starnberger bei einem Tag der offenen Tür die Unterkünfte anschauen.

Asyl

Starnbergs Norden wehrt sich

Starnberg – Gleich vorweg gesagt: Bei der Informationsveranstaltung von Stadt Starnberg und Landratsamt zum Thema „Asyl in Starnberg – Unterbringung, Integration und Ehrenamt“ in der Schlossberghalle gab es weder Ausfälligkeiten noch Tumulte.

Dennoch hat sich gezeigt, dass sich im Starnberger Norden deutlicher Widerstand formiert, nach dem Motto: Nicht alles zu uns. Wie berichtet, wird ab März die Flüchtlingsunterkunft für 75 Personen an der Petersbrunner Straße neben dem Wertstoffhof in Betrieb genommen. Dort soll am 24. Februar ein Tag der offenen Tür stattfinden, damit sich die Bevölkerung informieren kann, wie die aufgestellten Container eingerichtet sind. Der Landkreis, der für die Unterbringung der Asylsuchenden zuständig ist, hat sich außerdem zwei weitere Standorte vom Stadtrat zusichern lassen. Am Sportplatz in Percha soll Ende 2016/Anfang 2017 eine Einrichtung für 144 Personen fertig sein, und, laut Landrat Karl Roth, „gegebenenfalls“ ab Jahresmitte eine große Halle für 120 Personen am Franziskusweg, zwischen Tierheim und Kleingartenanlage. Im Diskussionsteil der Veranstaltung, zu der mehr als 180 Besucher in die Schlossberghalle gekommen waren, gab es Kritik an der Standortwahl: „Warum alles im Starnberger Norden? Es gibt auch am Prinzenweg und in Söcking viele Freiflächen“, fragte eine Besucherin. Dass die Mehrheit der Gäste des Abends Bewohner des Franziskuswegs und angrenzender Straßen seien und den Hallenstandort ablehnten, vertrat ein Herr. Er gab an, selbst dort zu wohnen und wollte von Roth wissen, welche Möglichkeiten die Bürger hätten, auf die Entscheidung Einfluss zu nehmen. Der Landrat bot einen Gesprächstermin an, versuchte aber auch zu befrieden: „Nach diesen Vorhaben wird der Norden nicht weiter belastet.“ Im Übrigen könne er schon sagen, dass er sich wohl von der Halle des Tennisparks an der Gautinger Straße als weiteren Standort verabschieden werde. Sie als Unterkunft herzurichten, erfordere zu hohe Investitionen. Der Betreiber des Tennisparks, Peter Lang, hatte dem Landkreis die Halle wie berichtet angeboten. „Aber keiner weiß, was nächstes Jahr auf uns zukommt“, schränkte Roth wieder ein. Bis Jahresende sollen nach Planungen des Landkreises 778 Flüchtlinge in Starnberg untergebracht werden,

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