Bahnhof in fast mystischem Licht

Feldafing – Der Feldafinger Bahnhof und sein Vorplatz werden bald in neuem, warmen Licht erstrahlen – und das „dezent“, wie der für die Sanierung des historischen Bahnhofs verantwortliche Architekt Benedikt Sunder-Plassmann betonte.

Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend stellte der für die Sanierung des historischen Bahnhofs verantwortliche Architekt Benedikt Sunder-Plassmann zusammen mit dem Beleuchtungsingenieur Johann Lichtl sein Konzept für den Feldafinger Bahnhof vor.

Der Plan sieht vor, dass keine störenden Lampen das Gesamtbild des Gebäudes beeinträchtigen, die baulichen Besonderheiten prägnant ausgeleuchtet werden, ohne dass störende Schattenwürfe die Fassade verdunkeln. Das Gebäude soll in fast mystisches Licht getaucht werden. Zusätzlich wird der gesamte Raum am Vorplatz bis zur Bahnhofstraße zurückhaltend „in Licht gespannt“.

Am Gebäude werden nun trittsichere LED-Leisten entlang der Fassade auf allen vier Seiten im Boden eingelassen, auf der gegenüberliegenden Straßenseite werden Säulen- und Pollerleuchten angebracht und bis zur Einmündung in die Straße beidseitig fortgesetzt. Die vorgesehenen Lampen einer kleineren und kostengünstigen Firma sind mit handelsüblichen und jederzeit verfügbaren LED-Modulen ausgestattet, so dass sie bei Bedarf ausgewechselt werden können.

Begeistert befürwortete der Gemeinderat das Konzept, zumal die Anschaffungskosten nicht höher liegen als ursprünglich geplant.

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