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Berührende Szenen der letzten Reise

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Pöcking - „Die letzte Reise eines Habsburgers", so heißt der Film, den der Pöckinger Regisseur Ludwig Ott über die Feierlichkeiten zum Tode Otto von Habsburgs gedreht hat.

Mit ihm ging ein Stück Zeitgeschichte zu Ende. Dies machten die Trauerfeierlichkeiten zum Tod des letzten Kaisersohnes Otto von Habsburg im Juli dieses Jahres bewusst. Bei den vielen Trauerzügen mit ihren imposanten Fahnenabordnungen zog noch einmal die verblichene Macht des Hauses Habsburg, das 500 Jahre lang die Geschichte Europas prägte, vorüber. Fünf Requiems wurden unter einem Großaufgebot hoher Geistlichkeit gefeiert, an Orten, die mit dem Hause Habsburg eng verbunden sind. Da der Tod ja erwartet war, konnte die Familie die Beisetzungsfeierlichkeiten von langer Hand vorbereiten. Überrascht und schwer beeindruckt waren alle Beteiligten aber von der Pöckinger Trauerfeier, die Norbert Groh mit Mozarts Requiem so hochkarätig gestaltete. Entsprechend gefiel der Film, der an diesem Wochenende im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt wurde, und den die Pöckinger vorab in der Bücherei sehen konnten. Das bewegende Dokument einer letzten Reise.

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